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Wilhelm Busch
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Wilhelm Busch: Großmutter und Enkel, Hühner fütternd. 1875/76

Wilhelm Busch

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Wilhelm Busch

Wilhelm Busch (1832 – 1908) war ein deutscher Dichter, Zeichner, Karikaturist und gilt als Urvater des modernen Comics.

Als Vorreiter des Comics schuf Busch u.a. die Bubengeschichte „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“, „Hans Huckebein“ und „Die Knopp-Trilogie“.

Häufig griff er mit humoristischem Augenzwinkern die Eigenschaften bestimmter Menschen oder Gesellschaftsgruppen auf, insbesondere die Doppelmoral der Spießbürger oder die Frömmelei der Geistlichen.

Neben seinen zahlreichen Karikaturen entstanden auch Genreszenen wie beispielsweise „Zwei Schusterjungen nach der Balgerei um einen Apfel“, „Großmutter und Enkel, Hühner fütternd“ und „Die beiden Schwestern“.

Leben

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 als erster Sohn des Kaufmanns Friedrich Wilhelm Busch und seiner Frau Henriette im niedersächsischen Wiedensahl geboren.

In den Jahren 1841 bis 1847 genoss der Knabe Privatunterricht bei seinem Onkel, dem Pastor Georg Kleine.

Auf Wunsch seines Vaters studierte Busch zunächst Maschinenbau an der „Polytechnischen Schule“ in Hannover. Doch nach einiger Zeit brach er das Studium ab, um an der Düsseldorfer Kunstakademie Malerei zu studieren.

1852 wechselte der Student an die „Königliche Akademie der schönen Künste“ in Antwerpen, wo er erstmals mit der holländischen Malerei in Berührung kam.

Aufgrund einer Typhuserkrankung kehrte Busch im Mai 1853 wieder zurück nach Wiedensahl, um sich hier in seinem Elternhaus zu erholen. In dieser Zeit sammelte er ganz in der Weise von Jacob und Wilhelm Grimm Volkslieder, Sagen und Märchen, die er später veröffentlichen wollte.

Am 25. November 1854 setzte er schließlich sein Studium der Malerei in München fort und kam hier mit den Malern um den Künstlerzirkel „Jung-München" in Kontakt.

1859 erschienen dann seine ersten Bildergeschichten, zunächst allerdings als Einblattdrucke.

Im Jahr 1863 kehrte Busch wieder zurück nach Wiedensahl und veröffentlichte im „Münchner Bilderbogen" seine Geschichte „Diogenes und die bösen Buben von Korinth".

Im Mai 1864 erhielt der Künstler für seine beim „Verlag Richter“ eingereichte Lausbubengeschichte „Max und Moritz“ eine Absage. Im selben Jahr erschien sein Kinderbuch mit dem Titel „Bilderpossen“.

Im Oktober 1865 veröffentlichte schließlich ein anderer Verlag das Buch „Max und Moritz“. Damit gelang Busch der finale Durchbruch. Mit zunehmendem wirtschaftlichen Erfolg hielt er sich nun immer häufiger in Wiedensahl auf.

Zwei Jahre später zog er nach Frankfurt am Main und lernte hier über seinen Bruder Otto die Schriften von Arthur Schopenhauer kennen, die ihn nachhaltig inspirierten. Otto war Hauslehrer der wohlhabenden Bankiers- und Industriellenfamilie Keßler. Busch freundete sich mit der Hausherrin Johanna Keßler an, die eine einflussreiche Kunst- und Musikmäzenin war. Regelmäßig organisierte sie Ausstellungen in der Familienvilla an der Bockenheimer Landstraße. Da sie glaubte, in Busch einen großen Maler entdeckt zu haben, begann sie seine Karriere zu fördern.

Um 1869 pendelte der satirische Zeichner nun regelmäßig zwischen Frankfurt, Wiedensahl, Lüthorst und Wolfenbüttel.

Vier Jahre später, am 25. Mai 1872, veröffentlichte der Bassermann Verlag die Bildergeschichte „Die fromme Helene“. Im April 1878 trat Busch seine erste Reise nach Italien an.

1879 zog Busch in das Haus seiner Schwester Fanny Nöldeke nach Wiedensahl. Nachdem ihr Mann gestorben war, übernahm der Künstler die Vaterrolle seiner drei Neffen. Daneben pflegte er den Pfarrgarten, eine Leidenschaft, der er bereits im elterlichen Garten nachging.

Aufgrund einer Nikotinvergiftung im Jahr 1881 reiste der Künstler nach Wolfenbüttel, um sich hier mithilfe einer Bäderkur zu erholen.

1895 erschien die Erzählung „Der Schmetterling“.

Im darauffolgenden Jahr beendete Busch seine Malerei schließlich ganz. Gegen eine Abfindung von 50.000 Mark überschrieb er sämtliche Rechte an seinen Veröffentlichungen an den Verlag Bassermann.

1898 nahm er das Angebot seines Neffen Otto Nöldeke an und zog in dessen großes Pfarrhaus in Mechtshausen. Hier verbrachte er seine Zeit mit Lesen und dem Ordnen seiner Gedichte. Zudem schrieb er Briefe und Gedichte.

Anfang Januar 1908 klagte Busch plötzlich über Halsschmerzen. Der hinzugezogene Arzt diagnostizierte außerdem eine Herzschwäche. Einige Tage später schlief Busch des Nachts sehr unruhig und nur einige Tropfen Kampfer und Morphium sorgten für ein bisschen Ruhe.

Während Otto Nöldeke in den frühen Morgenstunden des 9. Januar auf den herbeigerufenen Arzt wartete, starb Heinrich Christian Wilhelm Busch im Alter von 75 Jahren in seinem Haus in Mechtshausen, Niedersachsen.

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