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Max Slevogt: Morgen bei Luxor. 1914

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Max Slevogt: Sandsturm in der Libyschen Wüste. 1914

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Max Slevogt: Stillleben mit Rosen. 1904

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Max Slevogt

Max Slevogt (1868 – 1932) war ein deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des Impressionismus.

Slevogts Landschaftsbilder entstanden nicht, wie bei vielen seiner Künstlerkollegen, im Atelier, sondern unter freiem Himmel und inmitten der Natur. Hier begeisterte ihn besonders die Landschaft seiner pfälzischen Wahlheimat Leinsweiler, die er immer wieder in seinen zahlreichen Gemälden festhielt.

Daneben schuf Slevogt zahlreiche Tafelbilder, Bühnenbilder, Wandmalereien sowie Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Buchillustrationen.

Auch seine Themenpalette war abwechslungsreich und ergänzt mit den Werken wie „Sommermorgen (Frau mit Sonnenschirm)“, „Ringerschule“, „Sandsturm in der Libyschen Wüste“, „Sudanesische Frauen“, „Stillleben mit Rosen“, „Selbstbildnis mit Strohhut“, „Der Nil bei Assuan“, „Morgen bei Luxor“ und „Regenbach“ die Vielfältigkeit seines Oeuvres.

Leben

Max Slevogt wurde am 8. Oktober 1868 als Sohn des bayerischen Hauptmanns Friedrich von Slevogt und dessen Frau Caroline Slevogt geb. Lucas in Landshut geboren.

Nach dem Tod seines Vaters 1870 zog der kleine Max mit seiner Mutter und seinem Bruder Marquard nach Würzburg, wo er von 1874 bis 1884 seine Schulzeit verbrachte.

Ab 1884 besuchte der junge Slevogt dann die „Münchner Akademie der Bildenden Künste“ und wurde hier u. a. von Wilhelm von Diez, Gabriel von Hackl und Johann Caspar Herterich unterrichtet.

1889 verließ er die Akademie und führte anschließend sein Studium an der „Académie Julian“ in Paris weiter.

Gemeinsam mit seinem Freund und Malerkollegen Robert Breyer (1866 – 1941) begab er sich auf eine Studienreise nach Italien.

Nach seiner Rückkehr ließ sich Slevogt als freier Maler in München nieder und gründete 1892 gemeinsam mit anderen Künstlern die „Münchner Secession“. Diese Gruppe entstand aus der Abspaltung von der Münchner Künstlergenossenschaft, die so gegen die Bevormundung durch den staatlichen Kunstbetrieb aufbegehrte.

Im Jahr 1896 schuf Slevogt für die beiden Münchner Zeitschriften „Simplicissimus“ und „Jugend“ mehrere Karikaturen. Im darauffolgenden Jahr feierte er schließlich seine erste Einzelausstellung in Wien.

Am 27. März 1898 heiratete er seine Jugendfreundin Antonie (Nini) Finkler. Noch noch im selben Jahr besuchte er die Rembrandtausstellung in Amsterdam. Danach folgten erste Landschaftsbilder mit hellerer Farbpalette und impressionistischen Zügen.

1899 beteiligte sich Slevogt mit seinem Gemälde „Danae“ an der Ausstellung der Münchner Sezession. Doch wegen angeblicher Anstößigkeit der Darstellung wurde das Bild bald darauf aus der Ausstellung entfernt.

Mit seinem Triptychon „Der verlorene Sohn“ konnte er auf der Ausstellung der Berliner Secession endlich den Erfolg genießen, der ihm in München versagt geblieben war.

Auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 präsentierte Slevogt sein Ölgemälde „Scheherezade“, das ebenso großen Anklang fand.

Im selben Jahr kam er mit Bildern von Édouard Manet in Berührung. Inspiriert von dessen Malweise, ließ er sich im Jahr 1901 gemeinsam mit dem deutschen Impressionisten Lovis Corinth in Berlin nieder, wo er der Berliner Secession beitrat.

Slevogt arbeitete in dieser Zeit für den Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck und entwarf einige der bekannten Stollwerck-Sammelbilder, u. a. „Die wilde Jagd“.

1903 erschienen dann seine ersten Buchillustrationen zu „Ali Baba und die vierzig Räuber“.

1907 wurde die gemeinsame Tochter Nina geboren und ein Jahr später kam Sohn Wolfgang zur Welt.

In den Jahren 1908 bis 1910 schuf Slevogt die kompletten Illustrationen zu James F. Coopers „Lederstrumpf“-Erzählungen.

Das modernere Berlin hatte dem Künstler inzwischen Ruhm und Ehre gebracht und entsprechend entspannt verbrachte er häufig die Sommermonate gemeinsam mit seiner Familie in Godramstein bei Landau.

Während seiner akribisch geplanten Ägyptenreise im Jahr 1914 schuf Slevogt neben zahlreichen Bleistift- und Kreidezeichnungen auch eine Serie von impressionistischen Ölgemälden mit Szenen aus dem Alltag zwischen Kairo und Assuan.

Im selben Jahr erwarb er von der Familie seiner Frau ein Anwesen bei Leinsweiler, dem heutigen „Slevogthof Neukastel“. In den kommenden Jahren ließ er die Villa ganz nach seinen Wünschen und Bedürfnissen an ein Künstlerdomizil umbauen.

Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde der Künstler als Kriegsmaler an die Westfront geschickt. Wie für die meisten seiner Kameraden war das Kriegserlebnis auch für ihn äußerst schockierend. Er versuchte mit seinen Bildern den Schrecken des Krieges ein Gesicht zu geben.

1917 wurde Slevogt an die Akademie der Künste nach Berlin berufen, wo er bereits drei Jahre zuvor zum Mitglied gewählt wurde.

Sieben Jahre später erhielt er von der Dresdner Staatsoper den Auftrag, die Bühnenbilder für die Aufführung von Mozarts Don Giovanni zu entwerfen. Daneben schuf er mehrere Illustrationen zu Goethes Faust II.

1927 verschönerte Slevogt dann den Bremer Ratskeller mit mehreren Fresken.

Zu Ehren seines 60. Geburtstags fand ihm zu Ehren eine große Ausstellung in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin statt.

Immer häufiger blieb der schon länger an Gicht leidende Slevogt auf seinem „Neukasteler Hof“ und konnte sich nur noch selten zu einem Aufenthalt in Berlin aufraffen.

Am 20. September 1932 starb Max Slevogt schließlich im Alter von 64 Jahren in seiner Wahlheimat Leinsweiler.

Aktuell

In dem landschaftlich so schön gelegenen Schloss „Villa Ludwigshöhe“ in der Pfalz finden regelmäßig Ausstellungen zu Max Slevogt und anderen Künstlern seiner Zeit statt.

Der reiche Bestand dieser Werke gibt eindrucksvoll Auskunft über Slevogts Schaffen und dokumentiert darüber hinaus auch die Verbundenheit, die der deutsche Künstler zu seiner Pfälzer Wahlheimat empfunden hat.

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