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Johann Philipp Eduard Gaertner
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Johann Philipp Eduard Gaertner: Panorama des Kreml, 1839. Mitteltafel des Triptychons

Johann Philipp Eduard Gaertner

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Johann Philipp Eduard Gaertner: Panorama von Moskau, 1839. Linke Tafel des Triptychons.

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Johann Philipp Eduard Gaertner

Johann Philipp Eduard Gaertner (1801 – 1877) war ein deutscher Maler des 19. Jahrhunderts.

Begonnen hatte Gaertners Künstlerkarriere in der „Königlichen Porzellanmanufaktur“ in Berlin. Hier ging es vor allem um präzise Genauigkeit, die ihm neben der Perspektivlehre beigebracht wurde. Für seine spätere Arbeit als Architekturmaler letztlich eine nützliche Lehrzeit.

Mit seinen besonders detailgetreuen und lebendigen Architekturdarstellungen hinterließ Gaertner schließlich nicht nur schön anzuschauende Stadtansichten, sondern auch viele in Öl gemalte Zeitzeugen der Stadt Berlin.

Hierzu zählen seine Werke „Berlinpanorama“, „Der Gendarmenmarkt im Winter“, „Berlin - Ansicht der Rückfront der Häuser an der Schlossfreiheit“, „Unter den Linden mit Denkmal Friedrichs II.“ und „Berlin – Lange Brücke vom Wasser aus“.

Leben

Johann Philipp Eduard Gaertner wurde am 2. Juni 1801 als Sohn einer Goldstickerin in Berlin geboren.

Im Alter von fünf Jahren zog er mit seiner Mutter nach Kassel, wo er 1811 seinen ersten Zeichenunterricht erhielt.

Zwei Jahre später kehrten Mutter und Sohn schließlich wieder nach Berlin zurück. Hier in seiner Heimatstadt begann Gaertner dann 1814 eine Lehre in der „Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM)“ und besuchte die Zeichenklasse der „Berliner Akademie der Künste“.

Nach sechs Jahren schloss Gaertner seine Ausbildung ab. Auch wenn er selbst vom Nutzen seiner Lehrzeit nicht überzeugt war, sollten diese Jahre doch für seine späteren Arbeiten von Nutzen sein.

Nachdem er ein weiteres Jahr als Porzellanmaler in der KPM tätig war, nahm er schließlich 1821 eine Stelle als Dekorationsmaler an. Hier im Atelier des Königlichen Hoftheatermalers Carl Wilhelm Gropius arbeitete Gaertner bis zum Jahr 1825.

Nebenbei wandte sich der Künstler mehr und mehr der Architekturmalerei zu und beteiligte sich bereits an den Ausstellungen der Berliner Akademie.

Erste Aufträge kamen vom preußischen Hof. Es gelang ihm sogar ein Gemälde an König Friedrich Wilhelm III. zu verkaufen.

Mit dem künstlerischen Erfolg kam das Geld und so begab sich Gaertner auf eine dreijährige Studienreise nach Paris. In dieser Zeit entstanden wunderbare Stadtansichten, bei denen er auf die kühle Linearität seiner frühen Arbeiten verzichtete. Also weg von der Bauzeichnung hin zu lebhaften Gebäudeansichten.

Nach seinem Parisaufenthalt 1828 arbeitete Gaertner anschließend als freischaffender Maler in Berlin. Im selben Jahr heiratete er die junge Henriette. Aus dieser Ehe gingen zwölf Kinder hervor.

In den kommenden Jahren schuf der deutsche Künstler zahlreiche Bilder mit Motiven der biedermeierlichen Residenzstadt Berlin. Seine Darstellungen zeigen u. a. Schlosslandschaften von Bellevue, Charlottenburg und Potsdam.

Gaertners Bilder waren gut verkäuflich und bescherten dem Künstler allgemeine Anerkennung.

1833 wurde er schließlich zum ordentlichen Mitglied der „Berliner Kunstakademie“ gewählt.

Im folgenden Jahr begann der Künstler mit seinem sechsteiligen Berlinpanorama, das nach Fertigstellung von König Friedrich Wilhelm III. erworben wurde. Die zweite Fassung ging an dessen Tochter, der russischen Zarin Alexandra Feodorowna.

1839 entstanden dann Gaertners Tafeldarstellungen „Panorama von Moskau“ und „Panorama des Kremls“.

Im darauffolgenden Jahr starb Friedrich Wilhelm III. in Berlin. Mit der Regierungsübernahme seines Sohnes veränderte sich allmählich auch Gaertners finanzielle Situation, denn das Herz des Nachfolgers schlug eher für italienische und griechische Kunst.

Zwar erwarb auch Friedrich Wilhelm der IV. noch einige Kunstwerke des Malers, aber Gaertner sah sich dennoch gezwungen neue Arbeitsfelder für sich zu erschließen. Hierzu reiste er durch die Provinz Preußen, dem heutigen Teil von Polen. Unterwegs entstand eine Serie von Aquarellen und Darstellungen von architektonischen Motiven.

Anders als in Berlin war die Kaufkraft in der ländlichen Region nur sehr gering. In Thorn an der Weichsel konnte sich Gaertner dann aber einen festen Kundenkreis aufbauen, wenngleich er viele seiner Bilder nicht verkaufen konnte.

In den kommenden Jahren fand die Kunst des Berliner Malers immer weniger Beifall, auch weil die Fotografie sich ihren Platz erobert hatte.

So verließ das Ehepaar Gaertner 1870 die Hektik der Berliner Großstadt und zog in das brandenburgische Zechlin, wo Johann Philipp Eduard Gaertner am 22. Februar 1877 schließlich starb.

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