Helen Shulman

Helen Shulman

Helen Shulman ist eine US-amerikanische Malerin, die sich mit ihren abstrakten Werken einen Platz in der Kunstwelt erobert hat.

Shulman wurde im Jahr 1941 in Ohio geboren. Bevor sie sich ganz und gar ihrer Kunst widmen konnte, arbeitete sie lange Zeit als Mathematiklehrerin, Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin. All diese Berufe führte sie gerne und erfolgreich aus, obwohl sie sich heute manchmal fragt, was passiert wäre, wenn sie von Anfang an eine Künstlerin geworden wäre.

Ihr Mathematikstudium absolvierte Shulman im Jahr 1963 an der „Denison University“ in Granville, Ohio.

Von 1989 bis 1993 studierte sie dann Kunst an der „School of the Museum of Fine Arts“ in Boston.

Shulmans Werke entstehen in Öl und Kaltwachs auf Holz. In ihren Workshops, die sie in Abständen anbietet, zeigt sie dann auch den Umgang mit kaltem Wachs und Ölfarbe. Daneben erklärt sie die Grundlagen der Schichtung, z.B. Hinzufügen von Texturen, sowohl physisch als auch visuell; Einbau von Collagenelementen; Hinzufügen von Sand, Pastellfarben, Tinten usw. Dabei werden die verschiedenen Kompositionen diskutiert und ausprobiert.

Zu Shulmans Werke zählen u. a. die Bilder „Kopfüber“, „Schwefel“, „Endlich“, „Mitte C“, „Glut“, „Geschichtsstunde“, „Kanäle“, „Aus dem Hauptstrom heraus“, „Gemeinsame Werte“, „Darauf zählen“ und „Gedeihen“.

Ihre jüngsten Arbeiten erinnern an geologische Entdeckungen - reich an Textur, Farbe und Linie. Einige Bilder erinnern im Wesentlichen an Erdquerschnitte und vergrößerte Details der natürlichen Umgebung.

Helen Shulman über ihre Kunst:

„Wenn ich anfange zu malen, ist es meine Aufgabe, eine Unterstruktur zu schaffen, die stabil genug ist, um nachfolgende Schichten zu tragen. Wenn das Gemälde fertig ist, möchte ich, dass es eine schöne Haut hat, die zum Verweilen einlädt und interessant genug ist, die Aufmerksamkeit der Betrachter zu behalten.“

„Eine Malerei zu beginnen ist intellektuell; das Ende ist emotional. Ich kann klar beschreiben, wie ich anfange und ich höre auf, wenn es sich richtig anfühlt. Und das ist in dem Moment, wenn die Farboberfläche reich und das Licht genug definiert ist.“