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Gustave Le Gray
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Gustave Le Gray: Das Manöverfeld in Châlons-sur-Marne. 1857.

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Gustave Le Gray: Manöver in Châlons-sur-Marne: 'Grenadiers de la Garde'. 1857

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Gustave Le Gray

Jean-Baptiste Gustave Le Gray (1820–1884) war ein französischer Zeichner und Fotograf des 19. Jahrhunderts.

Mit großer Leidenschaft nutzte Le Gray das neue Medium Fotografie für seine ausdrucksstarken Lichtbilder und entwickelte in Zusammenarbeit mit Frederick Scott Archer das Negativfilmverfahren, das unter Anwendung einer Kollodium-Nassplatte für eine sehr viel bessere Auflösung sorgte.

Le Grays großartiges Werk zeigt neben dramatischen Seestücken auch Porträts, Landschaften, Manöverszenen sowie Architekturabbildungen und Motive aus der Schwerindustrie.

Seine Fotografien wie beispielsweise „Die große Welle“, „Das Manöverfeld in Châlons-sur-Marne“, „Die Brücke von Cabessut“, „Bahnhof mit Zug und Kohlelager“, „Manöver in Châlons-sur-Marne: Grenadiers de la Garde“ und „Säulenhalle, Tempel von Amun, Karnak“ zeugen neben einer technischen Meisterleistung auch von der großen Fantasie und besonderen Vielseitigkeit Le Grays, der damit zum Pionier der künstlerischen Fotografie wurde.

Heute zählen die Bilder Le Grays zu den teuersten Fotografien weltweit.

Leben

Jean-Baptiste Gustave Le Gray wurde am 30. August 1820 als Sohn eines Kurzwarenhändlers in Villiers-le-Bel, Département Val-d’Oise geboren.

Nachdem er die Schule beendet hatte, studierte der junge Le Gray zunächst im Atelier von Paul Delaroche Malerei.

1843 ereignete sich in dem Studio seines Lehrers ein Unfall, bei dem einer der Schüler den Tod fand. Daraufhin sah sich Delaroche gezwungen, das Atelier zu schließen.

Wenig später folgte der feinsinnige Le Gray seinem Lehrer nach Rom und heiratete hier Palmira Leonardie, die Tochter eines römischen Hausierers.

Das junge Ehepaar kehrte zurück nach Paris, um sich hier dauerhaft niederzulassen.

Von Geschäften verstand Le Gray nur wenig, galt eher als Träumer und kümmerte sich hauptsächlich um seine Kunst.

Der 26-Jährige war inzwischen Vater von zwei Kindern und begann sich mehr und mehr für die Fotografie zu interessieren. Er machte seine ersten Bilder und experimentierte immer wieder mit Licht und Schatten.

Schon bald waren seine Landschaftsaufnahmen nicht nur in Frankreich, sondern auch in England sehr begehrt.

1856 schoss er die beeindruckende Fotografie „Brig upon the water“. Ein Seestück mit einem faszinierenden Wolkenspiel und atemberaubenden Lichtreflexen.

Im folgenden Jahr erschienen in dem Magazin „Photographique“ Aufnahmen von Le Gray, die ihm nach Veröffentlichung Aufträge in Höhe von 50.000 Franken bescheren sollten.

Inzwischen besaß Le Gray ein großzügig eingerichtetes Porträtstudio, dessen Bau und imposante Ausstattung ein Vermögen gekostet hatte. Die Wände im Foyer waren zum Teil mit Cordoba Leder ausgekleidet. Eine Doppeltreppe mit Spiral Balustraden führte in die obere, edel gestaltete Etage. In diesem eleganten Ambiente lichtete er seine reichen Kunden ab und schrieb außerdem mehrere seiner Abhandlungen zum Thema Fotografie.

Le Gray war ein hervorragender Künstler, aber ein äußerst untalentierter Geschäftsmann, der mit Geld nicht so recht umgehen konnte. Auch sein Studio konnte er nicht gewinnbringend führen, was dazu führte, dass sich die Schulden weiter erhöhten.

In jener Zeit brach dann auch die für ihn so lukrative Porträtfotografie ein, da es preiswertere Alternativen gab. Um seine Kosten zu decken, nahm er weitere Kredite auf, die er aber nicht zurückzahlte.

Um seinen Gläubigern zu entkommen, schloss er sein Studio, verließ seine Familie und begleitete den Schriftsteller Alexandre Dumas auf eine Mittelmeerreise. Während dieser Zeit entstanden beeindruckende Fotografien von Giuseppe Garibaldi und dem bombardierten Palermo.

Dumas ging in Malta von Bord und Le Gray reiste weiter nach Libanon und Syrien.

1864 ließ er sich in Kairo nieder. Hier lebte und arbeitete er die kommenden 20 Jahre u. a. auch als Zeichenlehrer für die Söhne des Paschas. Zudem unterhielt er ein kleines Fotostudio.

Am 30. Juli 1884 starb Jean-Baptiste Gustave Le Gray, einen Monat vor seinem 64. Geburtstag, in Kairo.

Besonderes

Le Grays größter Wunsch war es immer der Fotografie, vor allem in der Kunst, einen berechtigten Platz zu schaffen, denn lange Zeit wurde über den Stellenwert der Fotografie in der Kunst diskutiert. Le Grays Wunsch hat sich inzwischen erfüllt und die Fotografie wird längst als vollwertige Kunstform akzeptiert.

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