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Wilhelm Ahlborn

Wilhelm Ahlborn (August Wilhelm Julius Ahlborn)

Wilhelm Ahlborn (1796–1857) war ein deutscher Maler, der vor allem durch seine Italienlandschaften bekannt wurde.

Ahlborns Gemälde zeigen hauptsächlich italienische, norddeutsche und Tiroler Landschaftsdarstellungen wie zum Beispiel „Ansicht von Spoleto“, „Blick auf das Neue Palais in Potsdam“, „Schloss Schwarzburg in Thüringen“, „Blick auf Florenz“, „Hirten unterhalb von Cervara im Latium“ und „Ein Ziegenhirte in felsiger Gebirgslandschaft“. Daneben schuf der Künstler auch biblische Werke.

Viele Arbeiten Ahlborns wurden von der königlichen Familie von Preußen erworben.

Leben

August Wilhelm Julius Ahlborn wurde am 11. Oktober 1796 als Sohn des Schneidermeisters Christian Heinrich Ahlborn und dessen Frau Dorothea Elisabeth Röllecke in Hannover geboren.

1819 schrieb er sich an der Berliner Akademie der Künste ein und begann sein Studium unter Karl Wilhelm Wach.

1826 erhielt Ahlborn für sein Gemälde des neuen Palais in Potsdam den Akademiepreis und unternahm mit dem gewonnenen Geld seine erste Reise nach Italien.

Im Dezember 1826 heiratete der sechsunddreißigjährige Künstler Therese, die Tochter eines Oberbergrates.

Im darauffolgenden Jahr reiste er erneut nach Italien, dieses Mal in Begleitung seiner Frau, und wurde Mitbegründer des „Römischen Kunstvereins“.

Zeitweise lebte das Ehepaar in Rom, Florenz und Ascoli.

Zurück in Berlin wurde der deutsche Maler 1833 zum Mitglied der hiesigen Kunstakademie ernannt.

Am 15. August 1837 traten die Ahlborns zum römischen Katholizismus über und hielten sich ab 1840 wieder in Italien auf.

Als 1841 Ahlborns Frau Therese starb, hatte der konvertierte Künstler bereits zu einem tiefen Glauben gefunden und lebte immer häufiger in spiritueller Abgeschiedenheit.

Bis 1845 blieb er in Italien und ließ sich schließlich im Jahr 1847 in Rom nieder.

1848 folgte ein künstlerischer Themenwandel und Ahlborn widmete sich fortan christlich-historischen Darstellungen.

1850 schuf er mit der „Ansicht St. Peters“ ein bedeutendes Gemälde seines Spätwerks.

Am 24. August 1857 starb August Wilhelm Julius Ahlborn im Alter von 60 Jahren in Rom.