Sue Schlabach

Sue Schlabach

Sue Schlabach ist eine US-amerikanische Malerin und Fotografin.

In den späten 1980er Jahren studierte Schlabach Malerei und Fotografie, konnte sich aber mit ihren Arbeiten zunächst nicht etablieren.

Doch im September 1999 änderte sich alles.

Die junge Künstlerin besuchte ihre Eltern in London und fuhr anschließend nach Lewes, nahe den berühmten Klippen von Dover. Hier genoss sie das milde Klima, flanierte entlang der Straßen, die mit pechschwarzen Holunderbeeren gesäumt waren und staunte über die Felder, die wie flüssiges Karamell leuchteten.

Sie besuchte das englische Landhaus der Maler Vanessa Bell und Duncan Grant in Charleston. Die Umgebung, das Haus, die Einrichtung, alles mit Liebe sorgfältig bemalt, inspirierte sie, endlich wieder mit ihrer eigenen Kunst zu beginnen. Sie nahm einen Pinsel und eine Kamera in die Hand und schaute nicht zurück auf ihren bisherigen Misserfolg.

Auch die Rolle als Mutter half Schlabach, die Malerei wieder in den Vordergrund rücken zu lassen. „Kinder machen Kunst ohne einen kritischen Filter", erklärt sie immer wieder gerne.

Die Werke der Künstlerin entstehen unter Verwendung von Tinte und Malfarbe auf Papier, alten Drucken und Leinwand. Zu ihrem wundervollen Oeuvre zählen so ansprechende Bilder wie beispielsweise „Blume“, „Das Leben beginnt nach dem Kaffee“, „Elefantenritt I und II“, „Flieder“, „Französische Weltkarte III“, „Küsten Wellen“, „Lieblingskaffee“, „Küstenboot“ und „Mondkalender“.

Schlabach lebt und arbeitet im ländlichen Vermont, wo sie gemeinsam mit ihrer Familie ein altes Ziegelhaus renoviert hat. Das kam auch ihrer Vorliebe für das Herstellen und Bearbeiten der verschiedensten Dinge entgegen. Hierzu zählen vor allem die Bereiche Kunst, Essen, Gärten, Fotografien und Textilien.

Aktuell arbeitet Schlabach als Creative Director und Künstlerin bei Wild Apple in Vermont.

Sue Schlabach über ihre Kunst

„Für mich ist der Akt des kreativen Ausdrucks eine sehr elementare Sache, und wenn ich etwas mache oder mir etwas vorstelle, fühle ich mich am lebendigsten.

Ich mag die Unmittelbarkeit der Malerei in der freien Natur. Das Licht und die Schatten verändern sich ständig und du musst dich nur an die Bedingungen anpassen.“