Pierre Dupuis

Pierre Dupuis

Pierre Dupuis (1610 - 1682) war ein französischer Maler des 17. Jahrhunderts.

Dupuis spezialisierte sich hauptsächlich auf Stillleben, die er mit Hilfe von Früchten, Blumenbouquets, Körben, Krügen und Schalen zu prächtigen und appetitlichen Arrangements zusammenstellte.

Man möchte hineinbeißen in die saftig aussehenden Pfirsiche. Die prallen Trauben und Pflaumen lassen beim Betrachten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Realistische Farben und Formen sowie attraktives Beiwerk verwandeln Dupuis Früchtemotive zu visuellen Geschmackserlebnissen.

Zum Oeuvre des französischen Malers zählen die Werke „Stillleben mit Pflaumen und einer geschälten Zitrone“, „Stillleben mit Pfirsichen, Pflaumen und einer Melone“, „Stillleben mit Prunksilber, Pflaumen und exotischen Früchten“, „Pfirsiche, Trauben, Pflaumen und Granatäpfel auf einem Steinsockel“ und „Pflaumen mit Korb“.

Daneben entstanden auch einige Porträts wie beispielsweise „Ein Mädchen in einem Badeteich“, „Die Welle“ und „Eine Waldschönheit“.

Leben

Pierre Dupuis wurde am 3. März 1610 im französischen Montfort-l'Amaury, geboren.

Über die frühe Ausbildung und die ersten Schaffensjahre des Künstlers finden sich keine Informationen.

Sicher ist, dass Dupuis einige Jahre in Italien lebte, wo er im Jahr 1637 die Bekanntschaft mit dem Porträt- und Historienmaler Pierre Mignard (1612 – 1695) machte.

Dupuis war ein Spezialist für Stillleben, schuf aber auch einige Porträts und wenige Genredarstellungen. In seinem Schaffen ließ sich der Künstler hauptsächlich vom Stil der nordeuropäischen Malerei und der protestantischen Religion beeinflussen.

Die Gemälde des französischen Malers wurden seinerzeit sehr geschätzt, was vermuten lässt, dass Dupuis bis zu seinem Tod gut von seiner Kunst leben konnte.

Am 18. Februar 1682 starb Pierre Dupuis im Alter von 71 Jahren in Paris.

Aktuell

Die meisten Werke Dupuis befinden sich heute in verschiedenen französischen Museen, darunter auch im Louvre, Paris.