Mogens Trolle

Mogens Trolle


Mogens Trolle ist ein dänischer Tierfotograf, Zoologe und Tierbiologe, der sich insbesondere auf Säugetiere spezialisiert hat.

Trolle arbeitet seit rund 22 Jahren mit Wildtieren auf allen sieben Kontinenten unserer Erde und gilt als einer der Pioniere des Kameraeinfangs für wissenschaftliche Zwecke in den Neotropis.

Fünf Jahre hat der Däne in Südamerika verbracht, davon zweieinhalb Jahre im Pantanal und ein Jahr im Amazonasgebiet. Fernab von Zuhause hat er hier die Säugetierfauna unerforschter Wildnisgebiete untersucht, Populationsstudien an Ozelot, Puma, Tapir und Mähnenwolf durchgeführt und eine neue Hirschart im Amazonasgebiet Perus entdeckt. Natürlich hat Trolle auch hier zahlreiche Aufnahmen von den Wildtieren gemacht.

Auch während seines einjährigen Aufenthaltes in Afrika entstanden zahlreiche Tierporträts, mal Auge in Auge, mal in unbeobachteter Distanz, aber immer atemberaubend und einzigartig fotografiert.

Seine Löwenporträts „Großer Löwenbruder“ und „Löwin bei Sonnenaufgang“ sind nur zwei Beispiele von Trolles großartiger Wildtierfotografie.

Als Autor hat Trolle inzwischen fünf Wildbücher veröffentlicht, darunter „Wildlife of Africa - Safari Guide“, „Wildlife of Greenland“ und Wildlife of Galapagos“. Alle Bücher sind in dänischer Sprache verfasst.

In der Funktion als Reiseleiter hat Trolle Länder wie Afrika, Madagaskar, Antarktis, Südamerika, Galapagos, Australien, Finnland und Norwegen besucht. Und auch von diesen Reisen hat er einen beeindruckenden Fotoschatz mitgebracht. So entstanden beispielsweise in Norwegen fantastische Aufnahmen von Orcas, in Finnland waren seine tierischen Models Wolf und Bär.

Aktuell arbeitet Trolle als wissenschaftlicher Kommunikationsbeauftragter und Veranstaltungskoordinator im naturhistorischen Museum von Dänemark in Kopenhagen.


Mogens Trolle über seine Kunst

„Ich bin zutiefst fasziniert und angezogen von den Augen. In den letzten drei Jahren lag der Schwerpunkt meiner fotografischen Reisen - die mich nach Namibia, Botswana, Südafrika, Kenia, Uganda, Äthiopien, Finnland, USA und Brasilien führten - auf der Suche nach Augenkontakt mit charismatischen Wildtierarten, d. h. Situationen, in denen ich meinen Tiermodels so nahe kommen kann, dass ich Porträts mit Fokus auf ihren Gesichtsausdruck und den Blick in ihre Augen machen kann.“