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Marianne von Werefkin
Marianne von Werefkin
Marianne von Werefkin: Selbstbildnis I., um 1908.

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Marianne von Werefkin: Styx. Um 1910-11

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Marianne von Werefkin

Marianne von Werefkin (1860 – 1938) war eine russische Malerin, die unter dem Beinamen „russischer Rembrandt“ eine wichtige Rolle im deutschen Expressionismus spielte.

Mit Gemälden wie „Styx“, „Selbstbildnis I“, „Die schwarzen Frauen“, „Der Lumpensammler“, „Die Familie“ und „Tragische Stimmung“ schuf die Malerin abstrakte Werke in reiner, symbolträchtig gesteigerter Farbe und mit einer ganz neuartigen Flächenkomposition.

Daneben unterhielt sie einen unter Intellektuellen und Künstlern gefragten Salon in München und unterstütze damit viele aufstrebende Talente.

Leben

Marianne von Werefkin wurde am 10. September 1860 als Tochter einer russischen Adelsfamilie in Tula, Russland, geboren.

Schon als Kind zeigte die kleine Werefkin ihr künstlerisches Talent und wurde daraufhin von ihren Eltern gezielt in ihrer Begabung gefördert. Unter anderem erhielt sie im Alter von 20 Jahren Privatunterricht bei Ilja Repin, einem der bedeutendsten realistischen Malern Russlands.

Acht Jahre später schoss sich die achtundzwanzigjährige Künstlerin während einer Jagd aus Versehen in die rechte Hand und verlor dabei den Mittelfinger. Da es sich hier um ihre pinselführende Hand handelte, musste sie ihre Malweise dieser veränderten Situation erst einmal anpassen, doch gab sie nicht auf.

1892 traf von Werefkin den rund fünf Jahre jüngeren Maler Alexej Jawlensky und freundete sich mit ihm an. Da Jawlensky noch ziemlich am Anfang seiner künstlerischen Karriere stand, begann von Werefkin ihn vor allem in der Ölmalerei weiter auszubilden.

Mit dem Tod des Vaters im Jahr 1896 erhielt die Künstlerin eine stattliche Pension. Gemeinsam mit Jawlensky und ihrem elfjährigen Dienstmädchen Helene zog sie dann nach München.

Ihre eigene künstlerische Karriere verfolgte von Werefkin in den kommenden Jahren kaum. Vielmehr widmete sie sich nun noch intensiver der Förderung von Jawlenskys Talenten, der für sie inzwischen zu ihrer großen Liebe geworden war.

Doch der Künstler fand immer mehr Gefallen an der jungen Helene, die bald nicht mehr nur sein inspirierendes Modell, sondern auch seine Geliebte wurde.

Auch als 1902 der gemeinsame Sohn Andreas zur Welt kam, verzieh von Werefkin ihrem Freund diesen Fehltritt und blieb weiterhin mit ihm zusammen.

Ab 1906 begann die Künstlerin dann wieder zu malen. Mit ihrem Salon brachte sie schließlich die „Neue Künstlervereinigung München (NKVM)" auf den Weg. Den Vorsitz übernahm Wassily Kandinsky.

1910 trat auch Franz Marc der „NKVM“ bei.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs siedelte von Werefkin gemeinsam mit Jawlensky in die Schweiz.

Durch die russische Revolution 1917 verlor die Malerin ihre zaristische Rente und war nun völlig verarmt. Doch durch die Unterstützung ihrer Bewunderinnen und guter Freunde konnte sie weiterhin schöpferisch tätig bleiben.

Im Jahr 1919 waren von Werefkin und Jawlensky an der Ausstellung „Maler von Ascona" im Züricher Kunstsalon „Wolfsberg“ beteiligt.

1921 trennte sich Jawlensky von seiner Weggefährtin und Förderin und zog nach Wiesbaden. Im darauffolgenden Jahr heiratete er Helene, die Mutter seines Sohnes Andreas.

1924 zählte von Werefkin zu den Mitbegründern der Künstlergruppe „Der Große Bär“ in Ascona.

Vier Jahre später verfasste und malte sie in Ascona Impressionen, die sie dem Kunstkritiker Hans Trog widmete. Noch im selben Jahr machte sie die Bekanntschaft von Diego Hagmann und dessen Frau Carmen. Diese Freundschaft bewahrte die Künstlerin vor großer wirtschaftlicher Not.

Im Laufe der nächsten Jahre malte von Werefkin wieder intensiver. Dabei traten in ihren Gemälden die typisch russischen Merkmale in Erscheinung, auch wenn sie diese jetzt auf die Tessiner Motive übertrug. Trotzdem blieben den meisten Schweizern die Darstellungen fremd oder wurden oftmals sogar missverstanden.

Am 6. Februar 1938 starb Marianne von Werefkin schließlich im Alter von 78 Jahren in Ascona, Schweiz.

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