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Karl Friedrich Schinkel
Karl Friedrich Schinkel
Karl Friedrich Schinkel: Landschaft bei Pichelswerder. 1814

Karl Friedrich Schinkel

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Karl Friedrich Schinkel

Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) war ein deutscher Architekt, Baumeister, Stadtplaner sowie Maler, Grafiker und Bühnenbildner, der mit seinem Wirken Generationen von Baumeistern beeinflusst hat.

Schinkels Doppelbegabung für Malerei und Architektur zeigt sich in der Vielfältigkeit seines Œuvres. Er schuf Meisterwerke in Öl auf Leinwand, wie zum Beispiel „Mittelalterliche Stadt am Fluss“, „Felsentor“, „Der Morgen“, „Das Schauspielhaus“ und „Schloss am Strom“. Er entwarf u. a. das „Alte Museum am Lustgarten“ in Berlin, das „Schauspielhaus am Gendarmenmarkt“ sowie die „Neue Wache -Unter den Linden-“. Daneben kreierte er Innendekorationen und Möbel, schrieb ein Lehrbuch für Architektur und war Begründer der „Schinkelschule“.

Leben

Karl Friedrich Schinkel wurde am 13. März 1781, als Sohn von Johann Cuno Christoph und dessen Ehefrau Dorothea Rose, in Neuruppin geboren.

Als zweites von fünf Kindern wuchs der kleine Schinkel in einem protestantischen Pfarrhaus auf. Als er sechs Jahre alt war, starb sein Vater an einer Lungenentzündung, die er sich während der Löscharbeiten eines verheerenden Brandes in Neuruppin zugezogen hatte.

Die Familie zog zunächst in das Predigerwitwenhaus und siedelte dann 1794 nach Berlin.

Dort besuchte Schinkel das hiesige Gymnasium zum Grauen Kloster. Hier zeigte sich erstmals seine musikalische und zeichnerische Begabung.

Nachdem Schinkel eine Ausstellung des aufstrebenden Friedrich Gilly besucht und dessen Architekturzeichnungen bewundert hatte, wuchs in Schinkel der Wunsch Baumeister zu werden.

Im Jahr 1798 verließ Schinkel das Gymnasium und wurde Schüler von Gilly und freundete sich schon bald mit ihm und dessen Vater David an. Während seines Architekturstudiums, das er in der privaten Bauschule der Gillys absolvierte, studierte er ab 1799 noch ergänzend an der neu gegründeten Berliner Bauakademie. Daneben bildete er sich durch Vorlesungen an der „Akademie der Schönen Künste“ in Berlin weiter.

Am 3. August 1800 starb Schinkels Freund Gilly. Unter der Leitung David Gillys setzte er daraufhin dessen begonnene Bauprojekte fort.

Noch im selben Jahr starb seine Mutter Dorothea.

1803 reiste der Bauleiter Schinkel nach Italien und hielt bereits während seiner Reise seine Eindrücke auf Skizzen, im Tagebuch und in Briefen fest. Es entstanden zahlreiche Landschaftszeichnungen und Aquarelle, aber auch reine Architekturdarstellungen.

Während seiner vielen Bildungsreisen hielt er sich auch in Dresden, Prag und Wien auf. Daneben bereiste er Triest und besuchte verschiedene Adriastädte. In Rom lernte Schinkel Wilhelm von Humboldt kennen und freundete sich mit ihm an.

1804 bestieg er den Vesuv und hielt sich anschließend für drei Monate in Sizilien auf. Hier entstanden wieder zahlreiche Skizzen von der Landschaft und der Architektur.

Weitere Reisen nach Paris, Straßburg, Frankfurt und Weimar folgten, bevor Schinkel 1805 wieder nach Berlin zurückkehrte.

Die Auftragslage im Bauwesen wurde zunehmend schwieriger, sodass sich der Künstler in anderen Bereichen betätigte. Er schuf beispielsweise großflächige und plastisch wirkende Schau- und Bühnenbilder.

Am 17. August 1809 nahm Schinkel die aus dem Stettin stammende Kaufmannstochter Susanne Berger zur Frau. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor.

Anhand einer Skizzenvorlage, die Schinkel von König Friedrich Wilhelm III. erhalten hatte, entwarf er 1813 das berühmte „Eiserne Kreuz“.

Nach dem Ende der Befreiungskämpfe 1815 boomte das Bauwesen und somit gab es für Schinkel, der zum Oberbaurat befördert wurde, jede Menge neue Aufgaben.

Im Laufe der Jahre entstanden unter seiner Regie so berühmte Bauten wie „Die Königswache“ (heute „Neue Wache“), das „Neue Schauspielhaus am Gendarmenmarkt“, die „Schlossbrücke zur Spree-Insel“ sowie die „Bauakademie in Berlin“ und die Potsdamer „Nikolaikirche“.

1839 wurde Schinkel zum Direktor der Oberbaudeputation ernannt und nahm damit entscheidenden Einfluss auf die Stadtplanung von Berlin.

Im Laufe der Jahre wurde das Arbeitspensum für Schinkel immer belastender. Obwohl man dem mental und körperlich angeschlagenen Künstler anbot künftig ausschließlich als Hofarchitekt für den König tätig zu sein, brach er im Alter von 59 Jahren schließlich doch zusammen. Ein Jahr verbrachte er in einem Dämmerungszustand und verließ seine Wohnung, die sich in der Bauakademie befand, nicht mehr.

Am 9. Oktober 1841 starb Karl Friedrich Schinkel im Alter von 60 Jahren in Berlin.

Zitat von Karl Friedrich Schinkel:

„Überall ist man nur da wahrhaft lebendig, wo man Neues schafft.”

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