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Joseph Ritter von Führich
Joseph Ritter von Führich
Joseph Ritter von Führich: Einführung des Christentums in den deutschen Urwäldern. 1864

Joseph Ritter von Führich

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Joseph Ritter von Führich

Joseph Ritter von Führich (1800 – 1876) war ein böhmisch-österreichischer Maler und Kupferstecher des 19. Jahrhunderts.

Schon früh von der nazarenischen Kunst beeindruckt, widmete sich Führich vor allem der Darstellung kirchlicher Themen. Das brachte ihm schon bald den Beinamen „Der Theologe mit dem Stifte“ ein.

Neben zahlreichen religiösen Zeichnungen entstanden farbenprächtige Ölgemälde in gleicher Themenwahl, wie beispielsweise „Einführung des Christentums in den deutschen Urwäldern“, „Der Gang Mariens über das Gebirge“ und „Der Gang nach Emmaus“.

In Zusammenarbeit mit Franz Josef Dobiaschofsky, Leopold Kupelwieser und Schulz schuf Führich monumentale Fresken, darunter eindrucksvolle Kreuzwegbilder, die für die Kirche am St. Lorenzberg in Prag, die Johannes-Nepomuk-Kirche in Wien-Leopold-Stadt und die Altlerchenfelder Pfarrkirche in Wien-Neubau entstanden und ihn international bekannt machten.

Leben

Joseph Ritter von Führich wurde am 9. Februar 1800 als Sohn des Malers und Kupferstechers Wenzel Führich im böhmischen Kratzau geboren.

Gemeinsam mit elf Geschwistern wuchs der Junge heran und besuchte die Trivialschule seiner Heimatstadt. Seinen ersten Mal- und Zeichenunterricht erhielt er von seinem Vater, der die künstlerische Begabung seines Sohnes längst erkannt hatte.

Im Alter von 17 Jahren nahm Führich mit zwei Gemälden an einer Kunstausstellung in Prag teil und konnte einen ersten großen Erfolg feiern. Graf Thun kaufte die Bilder und Graf Christian Christoph Clam-Gallas bot dem aufstrebenden Künstler seine finanzielle Unterstützung an, damit dieser die Kunstakademie in Prag besuchen konnte.

Führich siedelte mit seinem Vater und der gesamten Familie in die tschechische Hauptstadt, wo er schließlich mit seinen akademischen Studien begann. Daneben beteiligte er sich an der Ausstattung verschiedener Kirchen u. a. in den Städten Chanowitz und Liebenau.

Angeleitet von seinem Lehrer schuf Führich auch zahlreiche Illustrationen zu den Werken von Joseph Marius von Babo, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig Tieck u.e.a.

Während eines Studienaufenthaltes in Wien glänzte er mit einer Zeichnung von Tiecks „Genoveva“ und beeindruckte damit den Fürsten von Metternich, der ihm schließlich im Jahr 1829 eine Studienreise nach Rom finanzierte.

In der italienischen Hauptstadt ließ er sich besonders von den Nazarenern und ihren religiösen Themen inspirieren und arbeitete gemeinsam mit Friedrich Overbeck an der Ausgestaltung der Villa Massimo.

1831 kehrte Führich wieder nach Prag zurück, wo er im darauffolgenden Jahr Franziska Gassner zur Frau nahm.

1834 erreichte ihn der Ruf des Fürsten Metternichs, der ihm anbot, in der „Gräflich Lambergschen Gemäldegalerie Wien“ die Stelle als Kustos zu übernehmen. Führich nahm an und reiste 1838 gemeinsam mit dem Maler Eduard Engerth nach Venedig, um hier einige Gemälde für die Galerie zu erwerben.

In den kommenden Jahren schuf der Künstler, Kustos und inzwischen auch Lehrer, neben seinen zahlreichen Zeichnungen nun vermehrt auch Ölbilder. Dazu erfüllte er in Gemeinschaftsarbeit mit den Malern Franz Josef Dobiaschofsky, Leopold Kupelwieser und Schulz u. a. Aufträge für die Wiener Nepomukkirche und der neuen Altlerchenfelder Pfarrkirche.

Aufgrund der Märzrevolution im Jahr 1848 floh Führich nach Nordböhmen und kehrte erst im Jahr 1851 wieder zurück nach Wien, wo er einige Zeit später einen neuen Lehrauftrag erhielt.

1861 erhob ihn Kaiser Franz Joseph I. in den Ritterstand.

Mit Entwürfen für Glasmalereien, die zur Verschönerung des Stephansdoms angedacht waren, beendete der Künstler seine berufliche Karriere und ging mit Einverständnis des Hofes 1872 in den verdienten Ruhestand.

Drei Jahre später erhielt Joseph von Führich schließlich die Ehrenbürgerschaft der Stadt Wien, wo er schließlich am 13. März 1876 starb.

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