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Joseph Mallord William Turner

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Joseph Mallord William Turner

Joseph Mallord William Turner (1775–1851) war ein englischer Maler der Romantik. Er zählt zu den prägendsten und größten englischen Künstlern und gilt aufgrund seiner Lichtmalerei als Vorläufer der Impressionisten.

Zu Turners Haupthemen zählten Landschafts- und Seemotive, wie „Alte Mole von Margate“, „Bromfield on the River Onny“ und „Fisherman at sea“. Seine Bilder zeigen sich farbintensiv und stimmungsvoll, wobei seine Intension nicht die realistische Nachahmung seiner Umwelt war, sein Ziel war es, die Sinne des Betrachters anzuregen. Turner arbeitete mit Hell-Dunkeleffekten und mischte seine Farben nicht auf Palette, sondern direkt auf der Leinwand. So konnte er die Leuchtkraft noch steigern.

Mit seinen schätzungsweise 19.000 Zeichnungen und rund 300 Ölbildern zählt Turner zu den besonders produktiven Künstlern, der bereits zu Lebzeiten Anerkennung und Ruhm genießen konnte. Aber er strebte nicht nach Reichtum, er wollte sein Lebenswerk den Menschen und Museen seines Landes hinterlassen. Ein Wunsch, der mit einem Erbe von mehr als 21.000 Aquarellen und Ölgemälden an den englischen Staat, in Erfüllung gegangen ist.

Leben

Joseph Mallord William Turner wurde am 23. April 1775 in London geboren.

Schon früh erkannte sein Vater, ein Barbier, das großartige Talent des Sohnes und stellte seine Zeichnungen in dem eigenen Ladenlokal aus. Bereits im Alter von 14 Jahren bekam Turner ein Stipendium an der Royal Academy. 1790 war hier sein erstes Aquarell auf der Jahresausstellung zu sehen und er wurde zunehmend bekannter.

Seine Reisen durch Großbritannien und Europa sorgten für Inspiration, die er anschließend in seinen Bildern verarbeitete.

1796 wurde eines seiner bekanntesten Ölgemälde „Fisherman at Sea“ in der Royal Academy ausgestellt. Drei Jahre später ernannte man ihn dort zum außerordentlichen Mitglied der Akademie.

Während eines Besuchs bei seinem Förderer Beckford sah er zwei Werke des Malers Claude Lorrain und war so begeistert von dessen Arbeit, dass er beschloss, ab sofort auch historische Bilder zu malen.

Zwischen seiner Tätigkeit an der Royal Academy trat er immer wieder Reisen nach Europa an, um neue Landschaftseindrücke zu gewinnen.

Turner verfügte inzwischen über ein stattliches Vermögen und ließ 1804 eine Galerie an sein Haus bauen, in der er von nun an seine eigenen Bilder ausstellte.

1807 wurde er zum Professor für Perspektivlehre an der Royal Academy ernannt und arbeitete bis 1837 in dieser Funktion. In regelmäßigen Abständen wurden hier immer wieder seine Werke gezeigt.

Turners Italienreise 1819 und die beeindruckenden Lichtverhältnisse des Südens waren derart prägend für ihn, dass er seinen Malstil daraufhin stark veränderte. Er experimentierte unaufhörlich und interpretierte die Kraft des Lichts auf seine ganz eigene Weise.

Als sein geliebter Vater 1829 starb, besuchte er häufig seinen Förderer Earl of Egremont und versuchte in Petworth House über den Verlust hinwegzukommen. Hier entstanden an die zwanzig Ölgemälde und rund 100 Aquarelle.

1840 entstand ein weiteres Meisterwerk Turners in Öl auf Leinwand „The Slave Ship“.

Viele seiner ganz großen Meisterwerke entstanden in den letzten Lebensjahren, darunter „Sunrise with Seamonster“, „Rain, Steam and Speed – The Great Western Railway“ und „Light and Colour (Goethe`s Theory)“.

1845 kaufte Turner ein Haus in Chelsea und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Mit ein Grund hierfür war sein labiler Gesundheitszustand, der sich zunehmend verschlechterte.

Am 19. Dezember 1851 verstarb Joseph Mallord William Turner im Alter von 76 Jahren in London.

Aktuell

2014 wurde der Film „Mr. Turner - Meister des Lichts“ abgedreht und zeigt das Leben und Wirken dieses genialen Künstlers.

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