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John William Waterhouse

John William Waterhouse

John William Waterhouse (1849 - 1917) war ein englischer Maler, der seine Werke im Stil des Präraffaelismus schaffte, einer britischen Kunstströmung, die um 1840 in London entstanden ist. Viele seiner Werke werden außerdem dem Akademischen Realismus zugerechnet.

Waterhouse war ein romantischer Künstler und voller Leidenschaft für weibliche starke Figuren. Hiervon zeugen beispielsweise seine Werke „Der Sturm“, „Circe“, „Medea“ und „Mariana“. Er porträtierte viele berühmte Frauen seiner Zeit, aber auch Figuren aus der Mythologie wie „Apollo und Daphne“ sowie „Jason und Medea“.

Die meisten seiner Gemälde entstanden in Öl, wobei er Farben mit einer besonders starken und lebendigen Leuchtkraft verwendete. Geschichten von Liebe und Tragödie, in denen weibliche Musen die Hauptrolle spielen, waren seine bevorzugten Themen.

John William Waterhouse hat mit seinen Werken ein Erbe von außergewöhnlicher Schönheit, Leidenschaft und künstlerischem Können hinterlassen, das die Menschen bis in die heutige Zeit hinein berührt und begeistert.

Leben

John William Waterhouse, von seinen Eltern und Verwandten liebevoll „Nino“ genannt, kam am 06. April 1849 in Rom zur Welt.

1850 zog die Familie zurück nach England, wo sie sich in Kensington niederließ.

Durch seinen Vater, dem Maler William Waterhouse und seiner Mutter Isabella, die ebenfalls Malerin war, kam der junge John William schon früh mit der Kunst in Berührung und wurde im heimischen Atelier unterrichtet.

Im Jahr 1871 studierte Waterhouse an der Royal Academy Bildhauerei und Malerei und konnte bereits im Folgejahr in der „Royal Society of British Artists“ seine ersten Werke ausstellen.

Für die jährliche Sommerausstellung der „Royal Academy of Arts“ reichte der junge Künstler 1874 sein Werk „Schlaf und sein Halbbruder Tod“ ein.

In den folgenden Jahren bereiste er mehrfach Italien, wo einige Genrebilder entstanden. Waterhouse liebte Italien und besaß eine große Affinität für das antike Rom und die römische Mythologie.

1883 führte er die Malerin Esther Kenworthy zum Traualtar und zog mit ihr nach Primose Hill im Londoner Stadtteil Camden. Aus dieser Ehe gingen keine Kinder hervor.

1885 wählte man John William Waterhouse zum ARA (Associate) der Royal Academy.

1888 entstand die erste seiner drei Versionen „The Lady of Shalott“, sein wohl berühmtestes Gemälde. Inspiration für dieses Bild erhielt er durch ein Gedicht von Alfred Lord Tennyson.

Im Jahr 1895 wurde der Künstler zum Vollmitglied RA (Royal Academician) der Royal Academy gewählt.

1901 verließ das Ehepaar Waterhouse Primose Hill und zog in den Stadtteil St. John Wood, nordwestlich von London, wo der Maler an der gleichnamigen Kunstschule unterrichtete.

Am 10. Februar 1917 erlag John William Waterhouse in London einem Krebsleiden. Eines seiner letzten Werke, das Gemälde „The Enchanted Garden“, konnte er nicht mehr beenden und hinterließ es unfertig auf seiner Staffelei.

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