John Dickson Batten

John Dickson Batten

John Dickson Batten (1860 – 1932) war ein englischer Maler und Buchillustrator und zählte zu den Mitgliedern der Gesellschaft „Maler in Tempera“.

Batten widmete sich hauptsächlich mythologischen und allegorischen Themen und illustrierte eine Reihe von Märchensammlungen des australischen Historikers und Volkskundlers Joseph Jacobs. Daneben schrieb er zwei Bücher über die Poesie und verfasste ein Buch über den Tier- und Menschenflug.

Zu Battens fantasievollen Bildern zählen u. a. „Dornröschen. Die Prinzessin sticht sich in den Finger“, „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Die Schöne und das Biest“, „Atlanta und Mailand“, „Eva und die Schlange“, „Connla und die feenhafte Jungfrau“ und „In einem Boot“.

Leben

John Dickson Batten wurde am 8. Oktober 1860 im englischen Plymouth, an der Südküste von Devon, geboren.

Zunächst studierte Batten am „Trinity College“ in Cambridge Jura. Doch nach und nach erkannte er, dass die Rechtswissenschaft nicht sein Thema war. Er wechselte das Fach und begann sein Kunststudium an der „Slade School of Fine Arts“ in London, wo er von Alphonse Legros unterrichtet wurde.

Sein Debüt feierte Batten dann mit seiner ersten Ausstellung im Jahr 1887, die in der Londoner „Grosvenor Gallery“ in der Bond Street stattfand.

In den 1890er Jahren fertigte der Künstler eine Reihe von Illustrationen, die für die Joseph-Jacobs-Märchensammlungen bestimmt waren. Daneben illustrierte er auch die englische Ausgabe „The Arabian Nights: Tales of 1001 Nights“ und „Dantes Inferno“.

Ende der 1890er Jahre wandte er sich dann verstärkt der Temperamalerei zu und wurde schließlich Sekretär der Gesellschaft „Maler in Tempera“.

Von 1891 bis 1922 war Batten an der „Königlichen Akademie“ in London tätig. In dieser Zeit schuf er seine mythologischen und allegorischen Darstellungen.

1922 wurde sein Artikel über die Praxis der Temperamalerei veröffentlicht. Sechs Jahre später erschien sein Buch „An Approach To Winged Flight“.

Hierin thematisierte der Künstler den Tierflug und die damit verbundene Aerodynamik.

Am 5. August 1932 starb John Dickson Batten schließlich im Alter von 71 Jahren.