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Johann Ernst Heinsius
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Johann Ernst Heinsius: Anna Amalia Herzogin von Sachsen.

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Johann Ernst Heinsius

Johann Ernst Heinsius (1731 – 1794) war ein deutscher Porträt- und Bildnismaler des 18. Jahrhunderts.

Viele Jahre arbeitete Heinsius für verschiedene Höfe in Thüringen, wobei Herzog Carl August (Sachsen-Weimar-Eisenach) in Weimar zu seinen wichtigsten Kunden zählte. Eines der bekanntesten Gemälde des Künstlers zeigt dessen Mutter „Anna Amalia Herzogin von Sachsen“ und entstand im Jahr 1773.

Neben weiteren Bildnissen wie beispielsweise „Porträt eines Herrn“, „Porträt de Monsieur Pinta“, „Herren- und Damenbildnis“, „Porträt einer Frau“, „Die Marquise de La Guiche, geb. Jeanne-Marie Clemont-Montoison“ und „Bildnis eines Edelmannes in blauem Rock“, malte Heinsius auch Johann Wolfgang von Goethe.

Leben

Johann Ernst Heinsius wurde am 21. Mai 1731 als Sohn des Kunstmalers und ehemaligen Schlossers und Büchsenmachers Johann Christian Heintze in Illmenau (Thüringen) geboren.

Vermutlich lernte der jugendliche Heinsius die Malerei bei seinem Vater, der 1738 als Kabinettsmaler am Hof in Hildburghausen tätig war.

Er selbst wurde hier im Jahr 1756 herzoglicher Hofmaler, jedoch vorerst ohne Gehalt. Trotzdem freute er sich über das Angebot, sich an der Auftragsarbeit für die Innenausstattung der neu entstandenen Heidecksburg in Rudolstadt beteiligen zu dürfen. Inzwischen war er verheiratet und Vater und betrachtete diese Arbeit als hoffnungsvollen Einstieg, sich als Künstler zu etablieren.

In Rudolstadt porträtierte er u. a. die Herzogin Ernestine sowie den Prinzen Joseph von Hildburghausen, was ihm weitere Porträtaufträge des Hochadels bescherte.

Nach seiner Rückkehr in Hildburghausen erlebte er hier einen Finanzzusammenbruch, der für ihn und die anderen Künstler am Hof und in der Stadt zu Entlassungen führte.

Heinsius richtete sein Augenmerk nun auf Weimar, wo ein Verwandter seiner Frau lebte. 1772 erhielt er als Hofmaler die Aufsicht über die Bildergalerie der Wilhelmsburg in Weimar. Zudem gab er den Prinzen der Herzogin Anna Amalia Zeichenunterricht. Auch wenn das Jahresgehalt mit 150 Talern doch recht spärlich war, so war der Künstler doch froh über das regelmäßige Einkommen.

Schon bald folgten auch gut bezahlte Porträtaufträge, und Heinsius erlebte eine finanziell sorgenfreie Zeit.

Doch mit dem großen Schlossbrand im Jahr 1774 veränderte sich seine Lage gravierend. Da die meisten Bilder in der Galerie verbrannt waren, wurde nun auch die Stelle des Direktors der Galerie überflüssig. Dadurch verringerte sich Heinsius‘ Jahresgehalt auf 50 Taler.

Vielleicht lag es an diesem Umstand oder auch daran, dass der Künstler ständig um seine Existenzgrundlage bangen musste, jedenfalls empfand man ihn zu wenig liebenswürdig, um ihm die Leitung der neu errichteten Zeichenschule zu übertragen.

Auf Empfehlung der Witwe des Grafen Bernstorff ging Heinsius schließlich nach Hamburg, wo die adelige Familie exzellente Beziehungen pflegte. Damit begann für den Künstler der Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Er malte rund vierzehn Porträts der einflussreichsten Familien und wurde entsprechend gut bezahlt. Er übersandte 3000 Taler an seine Frau und Kinder, die er in Weimar zurückgelassen hatte.

Mit dem Tod seiner Ehefrau im Jahr 1784 wurde Heinsius wieder einmal aus einer sorgenfreien Zeit herausgerissen. Zudem hatte sein Schwiegersohn die Ersparnisse der Familie verprasst und machte obendrein auch noch Schulden.

Völlig gebrochen kehrte er zurück nach Weimar und verkaufte seine wertvolle Kupferstichsammlung, um den Schuldenbetrag begleichen zu können. Außerdem nahm er bei seinem Nebenbuhler Kraus die Stelle als Zeichenlehrer an und erfüllte hin und wieder Porträtaufträge.

1794 wurde Johann Ernst Heinsius nach Erfurt berufen, wo er am 18. Oktober einen Schlaganfall erlitt und schließlich im Alter von 62 Jahren starb.

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