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Johann Christian Reinhart
Johann Christian Reinhart
Johann Christian Reinhart: Park der Villa Pamphili. 1832

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Johann Christian Reinhart

Johann Christian Reinhart (1761 – 1847) war ein deutscher Maler, Zeichner und Radierer. Er zählt zu den Mitbegründern der deutsch-römischen Landschaftsmalerei des Klassizismus.

Reinhart schuf neben etlichen Zeichnungen und Karikaturen auch zahlreiche Figurenstudien. Bereits zu Lebzeiten gehörte er zu den meist geschätzten Künstlern und stand im Mittelpunkt der deutschen Künstlerkolonie in Rom.

Bekannt wurde Reinhart vor allem durch seine heroisch wirkenden Landschaftsgemälde wie beispielsweise „Italienische Landschaft mit Schloss auf einem Bergrücken“, „Gewitterlandschaft mit Gebirgssee und Wasserfall“, „Die Erfindung des korinthischen Kapitells durch Kallimachos“, „Sturmlandschaft“, „Ideallandschaft mit zwei Hirten an einer Quelle“ und „Park der Villa Pamphili“.

Leben

Johann Christian Reinhart wurde am 24. Januar 1761 als zweiter Sohn des Archidiakons und Vesperpredigers Peter Johann Reinert und dessen Ehefrau Magdalena Wilhelmine Friederike in Hof geboren.

Bereits vor seiner Geburt war sein gleichnamiger Bruder im Kleinkindalter gestorben. Als der kleine Johann drei Jahre alt war, starb auch sein Vater und so zog die Mutter ihn und den ein Jahr jüngeren Bruder Amandus alleine groß.

Im Jahr 1768 besuchte der siebenjährige Reinhart dann das Hofer-Gymnasium (heute „Jean-Paul-Gymnasium“), an dem sein Vater seit 1748 als Konrektor tätig gewesen war.

Um dem Wunsch seiner Mutter nachzukommen, studierte er 1778 in Leipzig Theologie. Doch seine Leidenschaft war eine ganz andere und schon bald wechselte er das Fach, um sich von nun an ausschließlich dem Malen und Zeichnen zu widmen.

In einem Empfehlungsschreiben an den Direktor der Leipziger Kunstakademie bat Reinharts Mutter im Jahr 1879 um eine finanzielle und materielle Unterstützung, damit ihr Sohn sein Zeichenstudium weiterführen konnte. Reinhart selbst gab Zeichen- und Malunterricht und verdiente zudem Geld mit ersten Illustrationen zu Gedichten und Romanen.

Im Frühjahr 1782 verlobte sich der Künstler mit der 18-jährigen Thekla Podleska, die sich in dieser Zeit zur Sängerin ausbilden ließ. Eine Ehe der beiden Liebenden kam jedoch nie zustande.

In Begleitung eines Duodezfürsten reiste Reinhart, der sich inzwischen als Zeichner etabliert hatte, an den Rhein. Hier entstanden 1786 zahlreiche topografisch genaue Zeichnungen mit idyllischen Landschaftsmotiven.

Im Herbst 1789 begab sich der Künstler dann auf eine Reise nach Rom. Zunächst führte ihn sein Weg nach Hof, Erlangen, Augsburg, Innsbruck und Bozen, bis er Weihnachten desselben Jahres schließlich in der italienischen Hauptstadt eintraf.

Erst sieben Jahre danach entstand Reinharts erstes Ölgemälde mit dem Titel „Ideale Baumlandschaft mit antiker Staffage“.

1801/1802 heiratete der Künstler die Tochter eines italienischen Schachtelmalers, Anna Caffò. Aus dieser Verbindung gingen die drei Kinder, Elisa (1806–1810), Erminio (1811–1853) und Teresa (1804–1875) hervor.

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Lehrer und Altertumswissenschaftler Friedrich Sickler gab Reinhart in den Jahren 1810 und 1811 den Almanach heraus.

1810 erfolgte seine Mitgliedschaft an der „Preußischen Akademie der Künste“ und drei Jahre später wurde er in die „Accademia di San Luca“ aufgenommen. Weitere Auszeichnungen und Ehrungen folgten in den kommenden Jahren.

Aufgrund einer Augenentzündung in den Jahren 1830/31 erlitt Reinhart eine einseitige Sehschwäche, die ihn in seiner künstlerischen Arbeit derart behinderte, dass er fast ein Jahr weder zeichnen noch malen konnte.

Gemeinsam mit Franz Ludwig Catel, Joseph Anton Koch und weiteren Künstlern beteiligte er sich 1833 an der Streitschrift „Drei Schreiben aus Rom gegen Kunstschreiberei in Deutschland“. Mit Aktionen wie dieser stellte sich Reinhart gegen die öffentliche Kunstkritik und wurde damit zur zentralen Figur in der damaligen deutschen Künstlerkolonie Roms.

Im Jahr 1846 vollendete er mit „Die Erfindung des korinthischen Kapitells durch Kallimachos“ sein letztes Gemälde.

Am 9. Juni 1847 starb Johann Christian Reinhart schließlich im Alter von 86 Jahren in Rom.

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