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Joachim Patinir

Joachim Patinir

Joachim Patinir (um 1475/1480 – 1524) war ein flämischer Maler und Zeichner, der als Erfinder der Landschaftsmalerei gilt.

Der große Unbekannte der Kunstgeschichte findet seinen Platz inmitten der beiden Maler Bosch und Brueghel, zwischen der erdachten und der echten Landschaft.

Seine poetischen und zugleich friedlich anmutenden Landschaftsdarstellungen, schmückte Patinir gerne mit biblischen Szenen, blauem Wasser und schroffen Felsen. Dabei verband er seine besonders feine Pinselführung mit perfekt abgestimmten Farbnuancen.

Es passiert viel auf den Gemälden Patinirs, denn der Künstler hielt zahlreiche Details auf seinen Bildern fest. Ein Merkmal, dass sich auf all seinen Darstellungen zeigt.

Patinirs überliefertes Werk umfasst 29 Gemälde, darunter befinden sich die Ölbilder „Ruhe auf der Flucht“, „Überfahrt in die Unterwelt“, „Landschaft mit Hieronymus“, „Die Zerstörung von Sodom und Gomorra“, „Die Taufe Christi“, „Landschaft mit Christopherus, Escorial“ und „Der Leidensweg Jesu Christi“.

Leben

Joachim Patinir wurde zwischen 1475/1480 nahe der belgischen Stadt Dinant geboren.

Viel ist über das Leben des flämischen Künstlers nicht bekannt, wohl aber, dass er der erste Maler war, der die Landschaft in die Themenpalette der Malerei aufnahm. Eher untypisch zu seiner Zeit, übernahm dabei die Landschaft die Hauptrolle und die Figuren dienten lediglich als Staffage.

1515 wurde Patinir in die Antwerpener Lukasgilde aufgenommen und vermutlich pilgerte er um 1515/20 nach Les Baux-de-Provence.

Im Jahr 1520 traf er in Antwerpen auf Albrecht Dürer, aus dessen Tagebucheintrag hervorgeht, dass er dem Künstler seinerzeit mit Farben ausgeholfen hat. Auch ein Schüler Patinirs hatte bei ihm Beschäftigung gefunden. Als Gegenleistung hatte Dürer von ihm einige Stiche, eine Zeichnung sowie ein Gemälde von Hans Baldung Grien erhalten.

In seinem künstlerischen Schaffen hatte sich Patinir stark an den Malern Hieronymus Bosch, Gerard David und Quentin Massys orientiert. Eine Zeit lang arbeitete er auch mit Massys zusammen und schuf dabei die Landschaftsgründe.

Der Künstler war zwei Mal verheiratet, zuletzt mit Jeanne Nuyts, die er am 5. Mai 1521 zur Frau nahm.

Vermutlich starb Joachim Patinir drei Jahre später, im Herbst 1524, in Antwerpen.

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