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Franz von Lenbach
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Franz von Lenbach: Hirtenknabe. 1860

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Franz von Lenbach: Der rote Schirm. Um 1860

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Franz von Lenbach: Fürst Bismarck. 1895

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Franz von Lenbach

Franz von Lenbach (1836–1904) war ein deutscher Maler des Realismus, der vor allem durch seine großartigen Porträts bekannt wurde.

Auch wenn sich Lenbach in seiner Malweise an die alten Meister, wie beispielsweise Rubens und Tizian, orientierte, nutze er dennoch die neue Errungenschaft „Fotografie“ als Hilfsmittel für seine künstlerischen Arbeiten.

In seinem charakteristischen Stil, der sich durch eine besonders realistische Darstellungsweise auszeichnete, porträtierte der Maler den Papst sowie Kaiser und Könige. Die vornehme Gesellschaft aus Politik und Wirtschaft ging bei ihm ein und aus, ließ sich von seinem Talent begeistern und anschließend in Öl auf Leinwand festhalten.

Lenbach genoss seinen Erfolg und präsentierte sich gerne als weltgewandter und meisterhafter Künstler der Öffentlichkeit. Hierzu diente ihm auch sein Schauatelier in seiner Künstlerresidenz, wo der Malerfürst dem Publikum freien Zutritt gestattete und sich häufig im feinen Anzug an der Staffelei zeigte.

„Fürst Bismarck“, „Hirtenknabe“, „Der rote Schirm“, „Lily Merk“, „Richard Wagner“, „Porträt von Wilhelm Busch“ und „Papst Leo XIII“ sind nur einige Gemälde des begnadeten Künstlers, dessen Gesamtwerk rund 4.000 Bilder umfasst.

Leben

Franz von Lenbach wurde am 13. Dezember 1836 als Sohn des Stadtmaurermeisters Franz Joseph Lenbach und dessen zweiter Frau Josepha Herke in Schrobenhausen geboren.

Ab 1840 expandierte die Geburtsstadt des kleinen Lenbachs und bescherte dem Vater, der die Leitung einer selbstständigen Bauunternehmung übernommen hatte, lukrative Aufträge und der kinderreichen Familie (17 Kinder aus erster und zweiter Ehe des Vaters) bürgerlichen Wohlstand.

Mit einem hervorragenden Abschlusszeugnis in den Händen verließ der junge Lenbach 1848 die Elementarschule. Mit dem Ziel im väterlichen Baugeschäft mitzuarbeiten, begann er eine Ausbildung und half bei den anfallenden Maurer- und Zeichenarbeiten.

Ende 1851 bis März 1852 folgte eine weitere Ausbildung, die der knapp fünfzehnjährige Lenbach bei dem Bildhauer Anselm Sickinger in München absolvierte. Noch im selben Jahr starb sein Vater. Lenbachs älterer Halbbruder übernahm neben der Leitung im väterlichen Baugeschäft auch die Vaterrolle in der Familie. Jetzt sah sich Lenbach ebenfalls in der Pflicht, noch stärker im Betrieb mitzuarbeiten und beendete erfolgreich seine Lehre als Maurergeselle.

Um sich im Figurenzeichnen weiterzubilden, schrieb er sich im Herbst 1852 an der „Königlich Bayerischen Polytechnischen Schule“ in Augsburg ein und nutzte seine freie Zeit zum Üben verschiedener Maltechniken.

1853 lernte Lenbach den Münchner Akademiestudenten Johann Baptist Hofner kennen und zog bald darauf in dessen Haus in Aresing. Gemeinsam gingen die beiden Künstler ihren Porträt- und Figurenstudien nach und malten Motive der Umgebung.

1854 wurde Lenbach an der Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommen, wo er drei Semester in der zeichnerischen Grundausbildung absolvierte.

Zwei Jahre später trat er in die technische Malklasse von Hermann Anschütz ein. Neben seinem Studium setzte er seine eigene Malerei fort, hielt sich häufig in Aresing auf, um gemeinsam mit Hofner zu malen. Lenbachs Werke wurden gerne gekauft, was ihm seinen Lebensunterhalt sicherte.

1857 wurde Lenbach in Karl Theodor Pilotys Malklasse aufgenommen, mit dem er vom Spätsommer bis Herbst eine Studienreise nach Rom unternahm.

Um 1860 führte der Maler vermutlich die ersten Auftragsarbeiten für Porträts aus und konnte sich damit einen guten Lebensstil leisten. Seiner Familie war er nach wie vor sehr verbunden und unterstützte sie u. a. auch mit Geldvorschüssen.

1860 wurde Lenbach als Professor nach Weimar berufen und entsprach damit dem Wunsch des Großherzogs, an dessen neu gegründeter Kunstschule zu unterrichten. Knapp zwei Jahre später verließ er auf eigenen Wunsch die Akademie und reiste 1863 nach Italien.

Drei Jahre später mietete sich der Künstler ein Atelier in München, um sich als Porträtmaler zu etablieren.

Im Jahre 1870 hielt sich Lenbach für einige Monate in Wien auf, wo ihm erst die großbürgerlichen Familien und schließlich auch der Hochadel und das Kaiserhaus die Türen öffneten.

1874 begegnete ihm Otto von Bismarck, den er in den nächsten Jahren unzählige Male porträtieren sollte. Diese Begegnung war der Anfang einer lebenslangen Freundschaft.

1882 wurde der Maler als Ritter von Lenbach in den persönlichen Adelsstand erhoben.

Nach 35 Jahren besuchte er erstmals wieder seine Heimatstadt Schrobenhausen, wo man ihn 1898 zum Ehrenbürger ernannte.

Für den Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck entwarf Lenbach um 1900 verschiedene Motive für Sammelbilder. Zwei Jahre später erhielt er das Kommandeurskreuz der französischen Ehrenlegion.

Noch im selben Jahr erlitt der Künstler, der zweimal verheiratet und Vater von drei Töchtern war, einen Schlaganfall, von dem er sich nicht wieder erholte.

Am 6. Mai 1904 starb Franz von Lenbach im Alter von 67Jahren in seiner Villa in München.

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