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Emile Jean Horace Vernet

Emile Jean Horace Vernet

Emile Jean Horace Vernet (1789–1863) war ein französischer Maler und Lithograf, der vor allem für seine farbenprächtige Historien- und Militärmalerei bekannt ist.

Mit seinem wunderbaren Talent und seiner großen Liebe zur Malerei führte Vernet die künstlerische Familientradition fort. Bereits sein Vater Antoine Charles Horace Vernet, sein Großvater Claude Joseph Vernet sowie sein Urgroßvater Antoine Vernet waren bedeutende Maler.

Vernet malte neben Porträts und orientalischen Motiven hauptsächlich Militärszenen, wie beispielsweise „Die Schlacht an der Brücke von Arcole“, „Der Kampf an der Barrikade in Clichy am 30. März“ und „Sturm auf Malakoff 1855“.

Besondere Popularität erfuhr Vernet allerdings mit seinen zahlreichen Darstellungen, die er von Napoleon Bonaparte schuf. Neben Gemälden wie „Napoleon Bonaparte in der Schlacht von Wagram“, „Napoleon Bonaparte zu Pferde in der Schlacht von Jena“, „Napoleon auf Elba“ und „Schlacht von Friedland“, illustrierte Vernet die viel gelesene „Histoire de Napoleon“ aus dem Jahr 1832.

Leben

Emile Jean Horace Vernet wurde am 30. Juni 1789 im Louvre in Paris geboren.

Ersten Zeichen- und Malunterricht bekam der Junge von seinem Vater Antoine Charles Horace und seinem Großvater mütterlicherseits, dem Maler Jean-Michel Moreau. Danach absolvierte er einige Unterrichtsstunden im Atelier des Malers François-André Vincent.

Bereits im Alter von 22 Jahren heiratete Vernet Louise Jeanne Pujol. Aus dieser Ehe ging die Tochter Anne Elisabeth Louise hervor, die später die Ehefrau des Malers Paul Delaroche wurde.

1812 zeigte der Künstler zum ersten Mal einige seiner Werke im Pariser Salon.

Zwei Jahre später nahm er an der militärischen Verteidigung der Barriere von Clichy, die unter dem Befehl von Marschall Bon Adrien Jeannot Moncey stand, teil. Rund fünfzehn Jahre später sollte sich dieses Geschehen in Vernets Gemälde „Defense de la barrière Clichy" wiederfinden.

1820 begab sich der Künstler gemeinsam mit seinem Vater auf eine längere Studienreise nach Italien.

Sechs Jahre später wurde Vernet von der Pariser "Académie des Beaux-Arts" zum Nachfolger des Historienmalers Jean Jacques Lebarbier ernannt und avancierte 1829 zum Direktor der „Académie de France“ in Rom, wo er bis 1835 im Amt blieb.

In Begleitung seines Schülers Frédéric Goupil-Fresquet reiste Vernet zwischen 1839 und 1840 durch den Orient. Hier ließ er sich u. a. zu seinen Werken „Orientalischer Reiter“, „Die Löwenjagd“ und „Judah und Tamar“ inspirieren.

1842 unternahm der Maler eine Reise nach St. Petersburg, wo er sich bereits im Jahr 1836 aufgehalten hatte, und porträtierte die russische Zarenfamilie.

Während des Krimkrieges, der zwischen den Jahren 1853 bis 1856 stattfand, trat Vernet erneut der französischen Armee bei und hielt die Kämpfe auf vielen Gemälden fest.

Nach einem Reitunfall war der Künstler gesundheitlich so eingeschränkt, dass er nicht mehr in der Lage war, so produktiv wie zuvor zu arbeiten. Trotzdem schuf er bis zu seinem Lebensende noch einige Werke.

Am 17. Januar 1863 starb Horace Emile Jean Vernet im Alter von 73 Jahren in Paris.

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