Claude Monet

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Claude Monet

Claude Monet

Claude Monet (1840–1926) war ein französischer Maler und zählt zu den Mitbegründern des Impressionismus.

Monet begann seine Malerei im traditionellen akademischen Stil, der dem damaligen Zeitgeschmack entsprach und ihm schon früh ermöglichte, einige seiner Werke im Pariser Salon auszustellen. In den 1860er Jahren wandte er sich dann der Freilichtmalerei und dem Impressionismus zu.

„Das Mohnfeld“, „Der Bahnhof Saint-Lazare“, „Das rosafarbene Ruderboot“, „Das Gartentor in Vetheuil“, „Chrysanthemen“, „Klatschmohn in der Gegend von Argenteuil“, „Antibes von La Salis aus gesehen“ und „Ansicht von Amsterdam mit Kanal“ sind nur einige Gemälde aus dem umfangreichen Oeuvre des französischen Künstlers.

Monet liebte seinen Garten in Giverny, züchtete Blumen und malte hier seine berühmtesten Werke wie „Brücke in Monets Garten“, „Seerosenteich“ und verschiedene Versionen der „Seerosen“. Bereits zu Lebzeiten des Künstlers war sein farbenprächtiger Garten ein beliebtes Ausflugsziel.

Leben

Oscar Claude Monet wurde am 14. November 1840 als Sohn des Kolonialwarenhändlers Claude Adolphe Monet und seiner Frau Louise Justine Aubrée in Paris geboren.

Seine Kindheit verbrachte er in der Stadt Le Havre, an der Nordwest Küste Frankreichs, wo er bereits in jungen Jahren mit der Malerei begann. Stunden verbrachte er mit dem Zeichnen der See und den Flüssen der Umgebung. Hinzu kamen Darstellungen von Karikaturen, die er im Zeichenunterricht seiner Schule erlernte und ihn in der ganzen Stadt bekannt machten.

Kurz vor Ende seiner Gymnasialzeit wollte Monet die Schule verlassen, was den Unmut seines Vaters hervorrief und das ohnehin nicht besonders gute Vater-Sohn-Verhältnis noch weiter verschlechterte.

Als 1857 Monets Mutter starb, kümmerte sich eine Tante um den Jugendlichen.

Im Alter von achtzehn Jahren lernte Monet den Landschaftsmaler Eugène Boudin kennen, der ihn darin bestärkte, sich ganz der Malerei zu widmen. Als auf der Städtischen Ausstellung in Le Havre sein erstes Landschaftsgemälde gezeigt wurde, stand Monets Entschluss endgültig fest: Er wollte Maler werden!

1859 reiste der junge Künstler nach Paris und traf hier mit verschiedenen Künstlern zusammen.

Ein Jahr später trat Monet in die freie „Académie Suisse“ ein und besuchte mehrere Ausstellungen der Barbizon-Maler.

Im April 1861 wurde der Künstler zum Militärdienst einberufen, den er aufgrund einer Typhuserkrankung nach einem Jahr abbrach.

1862/63 kehrte Monet nach Le Havre zurück. In dieser Zeit machte er die Bekanntschaft des holländischen Marinemalers Johan Barthold Jongkind und er begann mit ihm, Landschaften unter freiem Himmel zu malen.

Monets Tante, die ihn finanziell unterstützte, bestand auf eine künstlerische Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre. Hier traf der junge Künstler auf seine späteren Freunde und Impressionisten Renoir, Bazille und Sisley. Neben den Atelier-Studien fuhr Monet in Begleitung mit Bazille in den Wald von Fontainebleau sowie an die normannische Küste, wo er die Freilichtmalerei studierte.

1864 wurde Monets Blumenstillleben in der städtischen Kunstausstellung von Rouen gezeigt. Im selben Jahr schloss das Ateliers Gleyre und der junge Maler setzte gegen den Willen seiner Familie seine Landschaftsstudien ohne Lehrmeister fort.

Das Jahr darauf bezogen Monet und Bazille ein Atelier in Paris. Wenig später lernte Monet das Künstlermodell Camille Doncieux kennen.

Im August 1867 kam ihr gemeinsamer Sohn Jean-Armand-Claude zur Welt.

1870 heirateten Monet und Camille und reisten nach Trouville, wo mehrere Studien mit Camille am Strand entstanden.

Nach der Geburt des zweiten Sohnes Michel im März 1878 zog die Familie Monet nach Vétheuil.

1879 verstarb Camille nach schwerer Krankheit im Alter von 32 Jahren. Ein Verlust, der Monet schwer zusetzte.

1883 mietete er ein Haus in Giverny und investierte neben seiner Malerei viel Zeit in den heute so berühmt gewordenen Garten.

1890 erwarb er das Anwesen und heiratete zwei Jahre später Alice Hoschedé.

1897 entstanden die ersten Seerosengemälde, die zu den wichtigen Werken des Malers zählen.

Im Jahre 1908 machten sich bei Monet die ersten Anzeichen einer Augenerkrankung (grauer Star) bemerkbar, die sich in den kommenden Jahren weiter verschlimmerte.

Nach einer erfolgreichen Operation 1923 erlangte der Künstler sein Augenlicht vollständig zurück und malte weiter an seinem Seerosenthema. Vor seinem Tod zerstörte er alle unvollendeten Werke, um zu verhindern, dass diese in den Kunsthandel gelangen.

Am 5. Dezember 1926 starb Oscar Claude Monet in Giverny.

Aktuell

Für alle Monet-Liebhaber bietet das Dorf Giverny in der Normandie ein besonderes Highlight, denn hier befinden sich das Wohnhaus, der prächtige Garten und der legendäre Seerosenteich des französischen Malers. Inmitten dieser idyllischen Natur verbrachte der französische Künstler die zweite Hälfte seines Lebens, die gleichzeitig zu seiner produktivsten Zeit zählt.