Bilder von Bernardino Luini

Thema
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();
Motiv
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();
Produktart
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();
Farbe
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();
Format
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();
Größe BxH
var $rows = $('.widget-filter-base .card-columns'); $rows.first().append($rows.not(':first').children()) $rows.not(':first').remove();

Bernardino Luini

Bernardino Luini (ca. 1480 - 1532) war ein italienischer Maler der Hochrenaissance und bereits zu seiner Zeit berühmt für seine Fresken, die im Stil der lombardischen Tradition des 15. Jahrhunderts entstanden sind.

Luinis Talent zeigte sich besonders im Gestalten harmonischer Gesamtkompositionen, die er aus einzelnen, besonders lebhaften Figurengruppen und verschiedenen Szenen zusammensetzte. Seine herrlichen Wandgemälde schmücken insbesondere die Kirchen und Paläste in der Lombardei sowie im Tessin.

Der Künstler schuf außerdem Porträts u. a. von der Familie Sforza, die als Herzöge von 1450 bis 1535 die Macht über die Lombardei besaßen.

Zu seinen besten Werken zählt das Gemälde "Bildnis einer Dame", das im Ausdruck eine große Ähnlichkeit mit da Vincis"Mona Lisa"a/> aufweist.

Die Gemälde Luinis entstanden überwiegend in Öl auf Holz wie beispielsweise "Die drei Putten, "Das Jesuskind", "Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers" und "Maria mit dem Kinde". Für seine Zeichnungen verwendete er vorzugsweise Kreide.

Luini wählte für seine Gemälde zwar eher gedeckte Farben, aber seine Werke "Martha und Maria Magdalena" und "Porträt einer Dame" zeigen eine intensive und leuchtende Farbpalette.

Bernardino Luini hinterließ neben zahlreichen Gemälden, Fresken und Skizzen auch Skulpturen und Manuskripte.

Leben

Um 1480 wurde Bernardino Luini im Ort Runo, nahe dem Ostufer des Lago Maggiore geboren.

Über die frühen Jahre des Malers ist nur wenig bekannt. Sein Familienname lautete ursprünglich de Scapi. In welchem Jahr er diesen Namen gegen seinen Künstlernamen Luini eingetauscht hat, ist unbekannt. Vermutlich hatte ihn das Städtchen Luino am Lago Maggiore zu dieser Namensgebung animiert.

Seine Lehrzeit verbrachte der junge Luini in der Dombauhütte in Mailand. Hier unterrichtete ihn höchstwahrscheinlich Giovan Stefano Scotti, der im Dom für die Herstellung von Fresken beauftragt war. Im Jahr 1505 malte der Künstler in der Peterskirche von Luino einige Wandbilder, die gleichzeitig mit zu den ersten Arbeiten des Freskenmalers zählen.

Luini verbrachte einige Zeit in der Stadt Treviso, die sich in der Nähe von Venedig befindet.

1509 siedelte er dann nach Mailand um und heiratete vermutlich im Jahr 1510 Margherita Lomazzo, die ihm vier Söhne schenkte.

Bernardino Luini konnte sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen, denn er erhielt neben Aufträgen von der Kirche auch immer häufiger Anfragen von wohlhabenden Privatpersonen. So entstanden in den kommenden Jahren verschiedene Wandgemälde u. a. in einem Landhaus des Adeligen Gerolamo Rabia, in Kirchen und dem Stadtpalast von Mailand.

1521 folgte ein längerer Aufenthalt in Rom. Hier studierte er einige Werke des 1520 verstorbenen Raffael.

Nach seiner Rückkehr wurden Darstellungen von Madonnen zu seinem bevorzugten Thema.

In den nächsten Jahren entstanden die Werke "Die Verlobung der Jungfrau Maria" und "Passion und Kreuzigung Jesu".

Im Jahr 1532 verstarb Bernardino Luino in Mailand.