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Anton Raphael Mengs
Anton Raphael Mengs
Anton Raphael Mengs: Der Traum des Hl. Joseph. 1773/1774.

Anton Raphael Mengs

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Anton Raphael Mengs

Anton Raphael Mengs (1728 - 1779) war ein deutscher Maler des 18. Jahrhunderts und zählt zu den wenigen Malern, die zu seiner Zeit eine europäische Bedeutung hatten.

Mengs malte neben seinen brillanten Porträts vor allem kirchliche Motive wie beispielsweise „Der Traum des Hl. Joseph“, „Madonna della Seggiola“, „Die büßende Maria Magdalena“ und „Die Grablegung“. Aber auch mythologische Darstellungen, darunter „Jupiter küsst Ganymed“, „Der Parnass“, „Perseus und Andromeda“ und „Caesar und Cleopatra“ waren wichtige Themen des Künstlers.

Schon in jungen Jahren entwickelte Mengs eine besondere Leidenschaft für römische Altertümer und stand in engem Kontakt mit dem Archäologen Johann Joachim Winckelmann. Mengs schuf eine Vielzahl an Gemälden, die hauptsächlich in Öl auf Holz entstanden, daneben Fresken, illusionistische Deckenmalereien und Abgüsse von altertümlichen Statuen.

Für seine Zeitgenossen war der begnadete Künstler mehr als nur ein Maler, er galt als Reformator der Malerei.

Leben

Anton Raphael Mengs wurde am 12. März 1728 in Aussig, Böhmen geboren. Sein Vater war der Miniaturenmaler Ismael Mengs, der am sächsischen Hof tätig war.

Mengs wuchs ohne Mutter auf und erhielt seinen ersten Zeichenunterricht von seinem Vater, der bereits den beruflichen Werdegang seines Sohnes fest geplant hatte. Der Junge lernte Freihandzeichnen und Geometrie.

1741 reiste der junge Künstler gemeinsam mit seinem Vater zu Studienzwecken nach Rom. Hier lernte er die Kunst der Antike kennen und absolvierte eine harte Ausbildung.

Als der junge Mengs 1744 nach Dresden zurückkehrte, war er perfekt geschult. Seine meisterlichen Porträts in Pastell ebneten ihm den Weg. Er wurde bald darauf Hofmaler in Dresden. Damit war das Ziel seines Vaters erreicht.

Der junge Künstler bekam den Auftrag, für die neue katholische Hofkirche in Dresden ein großes Altarbild zu malen. Aus diesem Grund reiste Mengs 1746 ein zweites Mal nach Rom, konvertierte zum Katholizismus und nahm die Römerin Margherita Guazzi zur Frau.

Drei Jahre später kehrte der Künstler nach Dresden zurück und wurde zum sächsischen Oberhofmaler ernannt. Sein Gehalt betrug 1000 Taler.

1751 verließ Mengs Dresden, um ein weiteres Mal nach Rom zu reisen. In der italienischen Hauptstadt kam er schon bald in Berührung mit den hiesigen Künstler- und Intellektuellenkreisen und Giacomo Girolamo Casanova ging in seinem Haus ein und aus.

In den kommenden Jahren schuf der Künstler zahlreiche Porträts für englische, aristokratische Romreisende und erledigte Auftragsarbeiten für verschiedene Freskendekorationen in Rom.

1755 lernte Mengs den Altertumsforscher Johann Joachim Winckelmann kennen. Die beiden gleich gesinnten Männer freundeten sich rasch an und Winckelmann zählte bald schon zur Familie des Künstlers.

Im Frühling 1760 begann Mengs mit den Arbeiten zu „Parnass“, seinem berühmten Deckenfresko in der Villa Albani, das er 1761 fertigstellte.

Im Sommer desselben Jahres verließ der Maler gemeinsam mit seiner Familie Rom, um nach Neapel zu reisen. Im September trafen die Mengs in Madrid ein, ohne zu wissen, dass sie dort die nächsten Jahre bleiben würden. Der Künstler wurde Hofmaler bei König Karl III. von Spanien, genoss besondere Privilegien und bezog außerdem ein sehr hohes Gehalt.

Im Oktober 1766 kam es zwischen Mengs und Winckelmann zu einem Streit, der die Freundschaft daraufhin für immer beendete. Grund für das Zerwürfnis war das Bild „Jupiter küsst Ganymed“, das Mengs seinem Freund als antikes Gemälde vorstellte. Der Altertumsforscher Winckelmann fiel auf diesen Schwindel herein und Mengs gab erst auf seinem Sterbebett zu, dass das Bild letztlich von ihm selbst gemalt worden war.

1774 machte der Künstler die Bekanntschaft mit dem jungen Goya und holte ihn zu sich nach Madrid.

Die kalten Winter in der spanischen Hauptstadt setzten dem Künstler gesundheitlich schwer zu, so dass er schließlich im Jahr 1777 nach Rom zurückkehrte.

Anton Raphael Mengs starb am 29. Juni 1779 nach schwerer Krankheit in Rom.

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