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Glossar: Wein

Wein

Wein

„Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens”
sagte einst der antike Dramatiker Euripides. In der Tat: Was wäre ein romantischer Sonnenuntergang oder ein gelungenes Abendessen ohne ein Glas des edlen Rebensafts? Seinen Ursprung hat das alkoholische Getränk im vorderasischen Raum, wo bereits vor mehr als 8.000 Jahren Weinanbau betrieben wurde. Heute wird er vornehmlich in den entsprechenden Regionen Frankreichs, Italiens, Spaniens, der USA, Australiens, Deutschlands oder Argentiens kultiviert, wobei Bodenqualität, Lage und Sonneneinstrahlung die wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Ernte darstellen. Abhängig von der Farbe der Trauben unterscheidet man zwischen Rotweinen, zu denen etwa Chianti, Beaujolais oder Bordeaux zählen, und Weißweinen wie dem Chablis oder Riesling.

Weitere wichtige Weintypen sind Roséweine, also Mischungen aus roten und weißen Trauben, außerdem die sog. Perlweine, zu denen z.B. der Prosecco gehört, und Schaumweine wie Sekt oder Champagner. Was all diese Typen auszeichnet, ist ihre schier unglaublichliche Bandbreite in puncto Aroma und Sensorik: ob süß oder sauer, fruchtig oder holzig, opulent oder leicht, erfrischend oder trocken – wohl kein anderes Getränk wartet mit derartigen Geschmackserlebnissen auf! Doch nicht nur gustatorisch und olfaktorisch, sondern auch visuell ist Wein eine Offenbarung: Die von dunklem Rot bis zu völliger Klarheit reichende Färbung bildet einen zentralen Aspekt seiner einzigartigen Wirkung und macht ihn auch heute noch zu dem, was bereits die alten Griechen und Römer in ihm sahen, nämlich ein Geschenk der Götter.

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