Glossar: Bauhaus

Der Bauhausstil

Der Begriff des Bauhaus ist in der Kunst- und Designszene als Stilrichtung und Bildungseinrichtung weltbekannt und steht für einen klaren, strukturierten Stil.

1919 wurde die Kunstschule “Das Bauhaus” vom deutschen Architekten Walter Gropuis in Weimar gegründet. Ziel war es, Kunst, Architektur und Technik sowie Funktionalität und Ästhetik bei jeder Form der Gestaltung miteinander zu verbinden. Die Prinzipien des klaren, strukturierten und geradlinigen Designs vom Bauhaus Stil fanden insbesondere im Bereich der Architektur, des Produktdesigns und Industriedesigns Anwendung. Die typische Bauweise des Bauhaus Stils ist geprägt durch den Kubus, Flachdächer sowie moderne Materialien wie Beton, Glas und Stahl. Die funktionelle Gestaltung ermöglichten eine industrielle und damit preisgünstige Produktion, in der Architektur ebenso wie bei Produkten. Designklassiker wir der Wassily Stuhl von Marcel Breuer, der komplett aus Kunststoff bestehende Pantonchair oder die LC4 Liege sind zeitlose Designklassiker aus dieser Ära.

Auch die Malerei wurde von den Grundsätzen des Bauhaus beeinflusst. Kunstwerke dieser Stilrichtung bestechen meist durch ihre Ordnung und Klarheit. Es entstand ein eher sachlich-nüchterner Stil, mit klaren Farben und Formen. Geometrische Figuren wie Rechteck, Kreis, Dreieck und grafische Muster erstrahlen in klaren Farben, oft in den Primärfarben Rot, Blau und Gelb. Zu prominenten Künstlern des Bauhaus Stils zählen Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feiningern, Oskar Schlemmer und auch Johannes Itten, Georg Muche, Marcel Breuer sowie Josef Albers.

Zwar bestand die Kunstschule nur bis 1933, ihr Einfluss auf Kunst, Design, Architektur und Industrie sind trotz allem einzigartig. Und bis heute werden die Prinzipien und Lehren vom Bauhaus angewandt. Bilder und Gemälde im Bauhaus Stil sind heute sehr gefragt und modern.


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