Tipps zur Fotografie

Welche Kamera passt zu mir?

von Alex Jacobi - 29 Apr, 2014

Sie möchten sich eine Kamera kaufen und wissen nicht, welche die Beste für Ihre Ansprüche ist? Diese Fragen beschäftigt nicht nur Sie – durch die riesige Auswahl an verschiedenen Kameratypen und das Angebot von unterschiedlichsten Marken ist es schier unmöglich, sich auf Anhieb zurecht zu finden. Deshalb kläre ich Sie in diesem Blogartikel über die wichtigsten Kameratypen auf und gebe Ihnen wertvolle Tipps, die beim Kauf zu beachten sind.

Kompaktkamera: Der Einsteiger

Sie möchten Erlebnisse im Urlaub, auf Familienfeiern oder Festen fotografieren? Gleichzeitig sich aber nicht groß mit der Einstellung und Technik einer Kamera beschäftigen? Dann ist eine Kompaktkamera die Richtige für Sie! Sie ist klein, leicht, gut zu transportieren und einfach in der Bedienung.

Allerdings sollten Sie beachten, dass die meisten Kompaktkameras einen sehr kleinen Sensor haben. Dadurch ist die Bildqualität begrenzt und reicht z.B. nicht für großflächige Drucke. Das gilt auch für Kompaktkameras, die eine Auflösung bis zu 20 Megapixel haben. Denn das Problem ist, dass der sehr kleine Sensor eine Unmenge an Pixeln abbilden muss, sodass für die einzelnen Pixel nur wenig Licht übrigbleibt. Aus diesem Grund erzeugt die Kompaktkamera eine künstlich verstärkte Spannung, die schnell zu Bildrauschen bzw. einer körnigen Aufnahme führt.

Bridgekamera: Der Allrounder

Als ambitionierter Hobbyfotograf möchten Sie nicht alles der Kameraautomatik überlassen? Sie wollen selbst mit Brennweiten, Belichtungszeiten und dem Weißabgleich experimentieren? Dann könnte eine Bridge-Kamera interessant für Sie sein. Denn nicht nur bei den Funktionen, sondern auch bei Preisniveau liegt Sie genau zwischen einer Kompakt- und Spiegelreflexkamera. Im Vergleich zur Spiegelreflexkamera hat sie ein nicht austauschbares Objektiv - ein Zoom-Objektiv, dass alle Brennweiten vom Weitwinkel- bis zum Tele-Objektiv realisiert. Der Nachteil an diesem Kameratyp ist der kleine Sensor. Er setzt der Bildqualität seine Grenzen. Insgesamt ist die Bridge Kamera für den Hobbygebrauch und als Einstiegskamera in die Fotografie uneingeschränkt zu empfehlen.

DSLR-Kamera: Der Profi

Sie legen höchsten Wert auf optimale Bildqualität und flexible Einstellungsmöglichkeiten? Dann ist die digitale Spiegelreflexkamera bzw. DSLR-Kamera das Richtige für Sie. Im Vergleich zu den anderen Kameratypen besitzt Sie einen größeren Sensor und bietet die Möglichkeit verschiedene Objekte zu nutzen. Außerdem können Sie die Spiegelreflexkamera nach eigenen Wünschen einstellen bzw. konfigurieren. Am Ende spiegeln sich diese Funktionen natürlich auch im Preis wider, der aber letztlich durch eine hervorragende Bildqualität gerechtfertigt wird!

Unser Tipp zum Schluss: Übung macht den Meister

Ein schönes Foto wird nicht nur durch die Fotoausrüstung allein gemacht. Entscheidend ist, dass Sie mit Ihrer Kamera umgehen können. Das klingt trivial? Bei der Kompaktkamera ist es das auch. Das gilt allerdings nicht für die Bridge- und SLR-Kamera. Sie bieten so viele Konfigurationsmöglichkeiten, dass Sie Zeit in das Erlernen der Bedienung investieren sollten. Falls sie das nicht tun, verpassen Sie unzählige Möglichkeiten, Ihre Fotos noch schöner und aussagekräftiger zu machen.

Außerdem sind Motivauswahl und Bildkomposition ein entscheidendes Kriterium für ansprechende Fotografie. Experimentieren Sie mit Perspektiven, Bildausschnitten und Lichteinfällen, um am Ende Ihr optimales Foto zu schießen. Immer nach dem Motto: Übung macht den Meister!