Welche Kamera ist die Richtige für mich?

Ann-Bettina Schmitz | 14.04.2014

Welche Kamera ist die Richtige Möchtest du Dir eine (neue) Kamera zulegen und überlegst Du jetzt, welche die beste für Dich ist?
Es gibt heute eine riesige Auswahl an verschiedenen Kameratypen. Das ist sehr schön und bietet viele Möglichkeiten. Andererseits heißt das aber auch, dass Du Dir vor dem Kauf einer Kamera ein paar Gedanken machen solltest, um das wirklich passende Gerät zu kaufen.

Möchtest Du nur Situationen im Urlaub, auf Familienfeiern oder Festen im Bild festhalten und Dich nicht groß mit der Technik beschäftigen müssen? Dann wäre sicher eine Kompaktkamera das Richtige für Dich. Sie ist klein, leicht, lässt sich gut mitnehmen und ist einfach in der Bedienung. Allerdings haben Kompaktkameras einen sehr kleinen Sensor. Das setzt der Bildqualität Grenzen.
Zwar werden heute Kompaktkameras mit bis zu 15 Megapixel Auflösung angeboten, das ist aber für die Bildqualität problematisch. Da der kleine Sensor sehr viele Pixel bedienen muss, bleibt für den einzelnen Pixel nicht viel Licht übrig. Daher muss die Spannung, die der einzelne Pixel erzeugt, künstlich verstärkt werden. Das führt schnell zu Bildrauschen und verdirbt die Aufnahme.

Bist Du etwas ambitionierter und möchtest nicht alles der Kameraautomatik überlassen? Hast Du Spaß daran, mit verschiedenen Brennweiten und Belichtungszeiten zu experimentieren? Dann könnte Dich eine Bridge-Kamera interessieren. Sie liegt sowohl von der Größe als auch vom Preis zwischen der Kompakt- und der Spiegelreflexkamera.
Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera hat sie ein fest eingebautes Objektiv, das als Zoom-Objektiv die Brennweiten vom Weitwinkel- bis zum Tele-Objektiv realisiert. Sie hat allerdings auch einen relativ kleinen Sensor. Daher sind auch hier der Bildqualität Grenzen gesetzt. Aber als Einstiegskamera in die Hobbyfotografie ist sie eine gute Lösung.

Bist Du ein echter Hobbyfotograf, der Wert auf optimale Bildqualität und möglichst große Einstellmöglichkeiten legt? Dann ist eine digitale Spiegelreflexkamera oder SLR-Kamera das Richtige für Dich.
Sie hat einen größeren Sensor und Wechselobjektive. Du kannst so gut wie alles manuell einstellen. Das hat natürlich seinen Preis. Außerdem ist eine SLR-Kamera größer und es sammelt sich auch schnell eine Menge Zubehör an. Daher musst Du wesentlich mehr Ausrüstung mit Dir herum schleppen.

Tipps:

- 1)  Ein gutes Foto ist nicht (nur) von der Ausrüstung abhängig. Wichtig ist, dass Du mit Deiner Kamera umgehen kannst. Das klingt trivial? Bei einer Kompaktkamera ist es das vielleicht auch. Aber Bridge- und SLR-Kameras bieten so viele Möglichkeiten, dass Du schon etwas Zeit und Energie in den richtigen Umgang mit der Kamera investieren solltest. Nur wenn Du die Möglichkeiten genau kennst, kannst Du auch wirklich gute Fotos machen.

- 2)  Motivauswahl und Bildkomposition entscheiden darüber, ob Du ein ganz nettes oder ein wirklich gutes Foto machst. Hier solltest Du Dir etwas Zeit lassen, um das optimale Foto zu gestalten.

- 3)  Übung macht den Meister. Nur wenn Du viel fotografierst, bekommst Du ein Gefühl dafür, welche Einstellungen wann das beste Ergebnis liefern.

Einige Beispiele schöner Motive und gelungener Bildkompositionen:

Tiefenschärfe

Hier ist mit der Tiefenschärfe so gearbeitet worden, dass das Motiv im Vordergrund scharf und der Hintergrund unscharf ist. Dadurch wird der Blick auf das Motiv konzentriert.

Staffelung in drei Ebenen

Durch die Staffelung in drei Ebenen – der Busch im Vordergrund, der See in der Mitte, die Berge im Hintergrund – wird räumliche Tiefe erzeugt.

Der Weg zieht den Blick an

Der Weg zieht den Blick des Betrachters in das Bild hinein.

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