Impressionismus: Farbe, Licht und ganz viel Stimmung

Judith van Bonn | 10.01.2017

Impressionismus

Leuchtende Farben, flimmerndes Licht, flüchtige Momente - drei der wichtigsten Merkmale des Impressionismus. Seinen Namen verdankt diese Stilrichtung dem Gemälde “Impression Soleil Levant” (dt. Impression, Sonnenaufgang) von Claude Monet, einem der bekanntesten Vertreter dieser Kunstrichtung. Wurden die Künstler zunächst eher abfällig als Impressionisten bezeichnet, verbreitete sich der Impressionismus in der Malerei ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Frankreich aus in ganz Europa und wurde einer der beliebtesten Kunststile.

Atmosphäre und Stimmung
Fasziniert von der Tatsache, dass jeder Gegenstand sich je nach Hintergrund, Lichtsituation und Umgebung immer wieder verwandelt, versuchten die Künstler des Impressionismus genau diese Eindrücke in ihren Kunstwerken wiederzugeben.
Die Künstler waren immer darum bemüht, ihre momentanen Eindrücke eines bestimmten Zeitpunktes, einer bestimmten Lichtstimmung, einer bestimmten Tages- oder Jahreszeit ganz unverfälscht wiederzugeben. Sie versuchten immer den aktuellen Moment auf Leinwand zu bannen, mit all seinen Farben und Facetten. Typischerweise zeigen die Bilder dabei immer nur einen Ausschnitt einer Szene.

Im Mittelpunkt der Motive stand meist die Natur und die heimische Landschaft. Daneben alltägliche Motive: Großstädte, Parks, Bars, Cafés und Kabarett, sowie Szenen aus dem gesellschaftlichen Leben. All das, was die Künstler umgab.

Impressionsismus

Flirrende Farben in neuer Technik
Um den optischen Eindruck von Licht und Schatten möglichst realistisch wiederzugeben, experimentierten die Impressionisten mit ganz neuen Techniken. Teilweise verzichteten sie komplett auf Schwarz und dunkle, erdige Farbtöne. Sie nutzen eine helle Farbpalette und versuchten allein durch die Farben Licht und Atmosphäre der jeweiligen Situation wiederzugeben. Schatten und Reflexionen wurden je nach Lichteinwirkung farbig dargestellt, Farbübergänge waren eher Helligkeitsübergänge. Und Objekte sowie einzelne Formen wurden allein durch verschiedene Farben auf der Leinwand geformt. Harte Konturen und klare Linien gibt es im Impressionismus nicht. Vielmehr flimmern die Formen und Farben regelrecht, fließen ineinander und werden oft erst aus einiger Entfernung zu einem kompletten Bild.

Um die augenblicklichen Eindrücke möglichst rasch und realistisch festzuhalten, entwickelten die Künstler im Impressionismus ganz neue, unkonventionelle Techniken. Charakteristisch sind schnelle und kurze Pinselstriche, die aus der Nähe betrachtete fast schon grob erscheinen. Die Künstler Georges-Pierre Seurat und Paul Signac entwickelten gemeinsam einen getupften Farbauftrag, die sogenannte pointillistische Malweise. Hierbei besteht ein Bild nur aus nebeneinanderliegenden Farbtupfern, die aus der Ferne betrachtet zu Farbmischungen werden und so wiederum ein komplettes Bild ergeben.

Paul Cézanne, einer der wichtigsten Vertreter des Impressionismus, war immer auf der Suche nach der totalen Harmonie zwischen Farbe und Form. Pierre-Auguste Renoir, Claude Monet, Edgar Degas und auch Vincent van Gogh sind nur einige der vielen Künstler in Europa, die den impressionistischen Stil aufgriffen. Und noch heute beeinflusst der Impressionismus die Malerei. In vielen Museen und Galerien steht diese Stilrichtung immer wieder im Mittelpunkt von Ausstellungen.

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