Hochwertiges Material für hochwertige Glasbilder

Kai Martin | 06.05.2015

Moderne Glasbilder

In der Geschichte des Glases gibt es manches, was wir nicht wissen, z. B. wann der Mensch mit der Glasherstellung begonnen hat. Eines aber ist klar: Erfunden hat die Menschheit das Glas nicht, sondern von der Natur abgeschaut. So entsteht Glas beispielsweise bei Blitz- oder Meteoriteneinschlag oder bei Vulkanausbrüchen. Es gibt die Theorie, dass der Mensch das Glas zufällig entdeckt hat und zwar beim Brennen von Gefäßen – kalkhaltiger Sand in Verbindung mit Natron machte es möglich.

Hochwertige Glasbilder

Die Glasgeschichte beginnt mit dem ältesten Glasfunde datieren aus der Steinzeit um 7000 v. Chr. Im alten Ägypten wurde es verwendet, um Gefäße oder Schmuck herzustellen. Etwa um 100 v. Chr. wird die Glasmacherpfeife erfunden, ein ca. 1,50 Meter langes Rohr, das an einem Ende mit einem Mundstück versehen ist. Der Glasmacher bläst in die Pfeife und kann so das geschmolzene Glas am anderen Ende zu einer Blase formen. Diese revolutionäre Entwicklung erlaubt die Herstellung größerer, dünnwandiger Gefäße.

Ab dem Mittelalter ist die Glaskunst untrennbar mit dem Namen der Stadt Venedig verbunden – das venezianische Glas wird im Laufe der nächsten Jahrhunderte weltbekannt. Ob Gläser, Schalen oder Flaschen – die gesamte Bandbreite an Formen und Dekors ist z. B. auf vielen Werken niederländischer und flämischer Maler zu sehen. Im 12. Jahrhundert wird das Fensterglas erfunden, dessen Verwendung in den Kirchenbauten der Gotik auch heute noch beeindruckt. Die Handwerksleute haben regelrechte Kunst erschaffen.

Das in Deutschland entwickelte barocke Schnittglas löst im 18. Jahrhundert das venezianische Glas ab. Ins Glas eingeschnittene Motive bzw. ganze Bildszenen tragen zur Beliebtheit und Verbreitung bei – eine Technik, die den Glasmachern in Venedig nicht geläufig war.

Das Fundament für die moderne Glastechnologie erfolgt Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Untersuchung des Einflusses fast aller Elemente auf die Glasschmelze. Zur Produktion von Glas wurden früher Pottasche, Glaubersalz oder Natursoda beigemischt, um Quarzsand zum Schmelzen zu bringen. Diese Beimengungen senken den Schmelzpunkt. Ein Ersatz war nach vielen Jahren durch künstliches Soda gefunden und wird bis heute verwendet.

Im 19. Jahrhundert kommt die industrielle Glasproduktion in Gang. Ein Beispiel für die besonders innovative Phase zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist das Fourcault-Verfahren zur Ziehglasherstellung, das der Belgier Emile Fourcault 1904 entwickelt: Erstmals ist es möglich, Flachglas direkt aus der Glasschmelze zu ziehen. Ab 1913 kommt das Verfahren zum Einsatz. Schon 1917 wird mit dem Libbey-Owens-Verfahren eine neue Methode angewendet, die den Vorteil hat, dass die für das Fourcault-Verfahren charakteristischen Ziehstreifen auf dem Glas nicht mehr zu sehen sind.

Heute sind beide Techniken nicht mehr aktuell – seit den 1960er Jahren wird die Flachglas-Produktion durch das Floatglas-Verfahren bestimmt: Dabei wird die Glasschmelze in ein Bad aus flüssigem Zinn geleitet, wobei das leichtere Glas auf dem Zinn schwimmt und sich gleichmäßig ausbreitet. Das Zinnbad ist relativ lang und wird kontrolliert abgekühlt. Beim Fließen sinkt die Temperatur des Glases, es wird herausgezogen und weiter verarbeitet – zu vorgespannten Gläsern (wie z. B. Einscheibensicherheitsglas) oder zu Isolier- und Verbundglas.

Auch für unsere Glasbilder nutzen wir ausschließlich Floatglas, weil wir von der Qualität überzeugt sind. Vergleicht man die Glaseigenschaften mit dem häufig verwendeten Acrylglas – einem transparenten Kunststoff – liegen die Vorteile auf der Hand: Glas ist formstabiler und kratzfester als Acrylglas, zieht keinen Staub an, ist aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und deshalb auch vollständig recycelbar.

Du möchtest dich von der Qualität unserer Glasbilder selbst überzeugen? Hier findest du eine Übersicht über unser Angebot.