Bilder mit und ohne Rahmen

Ann-Bettina Schmitz | 31.03.2014

Bilder mit und ohne RahmenOb Du ein Bild mit oder ohne einem Rahmen aufhängst, ist heutzutage nur vom Motiv und Deinem persönlichen Geschmack abhängig. Es gibt Leute, die halten ein Bild ohne Rahmen für nackt und unvollständig, während andere in einem Rahmen eine unzulässige Ablenkung von dem Bild sehen. Zum Glück haben wir heute die Möglichkeiten unsere persönlichen Vorlieben zu realisieren. Das war nicht immer so.

Geschichte des Bilderrahmens

Echte Bilderrahmen, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit dem 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden sie natürlich noch einzeln, von Hand, aus Holz hergestellt. Oft waren sie mit Schnitzereien verziert, vergoldet oder bemalt. Sie stellten so selber kleine Kunstwerke dar und waren entsprechend teuer. Zum Ende des 16. Jahrhunderts kamen dann einfache naturfarbene oder weiße Bilderrahmen auf, später auch braune und schwarze, die eventuell einen dünnen Goldrand hatten. Diese Rahmen waren in der Regel recht breit.

Durch die Fotografie entstand im 19. Jahrhundert der schmale, oft silberfarbene Bilderrahmen. Der Rahmen sollte nicht mehr vom Bild ablenken. Da die Fotos ja aus Papier waren, das wesentlich empfindlicher ist als Leinwand, entstanden Bilderrahmen, die aus dem Rahmen selber, dem Passepartout und einer Glasscheibe bestehen.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts werden Bilderrahmen als Massenware hergestellt. Heute kannst Du unter einer Vielzahl von Formen, Farben und Materialien wählen. Rahmen werden heute auch für andere Dinge verwendet, z. B. für Spiegel oder Collagen. Im Prinzip hast Du die Wahl zwischen

- Bilderrahmen aus Holz, Kunststoff, Metall (auch für Spiegel)
- Keilrahmen
- Schattenfugenrahmen
- Wechselrahmen

Ein Keilrahmen dient zum Aufspannen von Leinwand. Er sitzt sozusagen unter dem Bild. Man sieht ihn nicht. Du hast damit ein ungerahmtes Bild. Möchtest Du das Leinwandbild gerahmt haben, bietet sich ein Schattenfugenrahmen an. Das Leinwandbild wird in ihm wie in einem normalen Rahmen montiert. Durch den Abstand zwischen ihm und dem Keilrahmen entsteht eine Fuge, die zu interessanten Lichteffekten führen kann.

Ein Wechselrahmen besteht oft nur aus zwei Glasplatten, zwischen die das Bild eingefügt wird.

Beispiele für gerahmte und ungerahmte Bilder

Der Kunstdruck einmal gerahmt und einmal auf eine Holzfaserplatte aufgezogen

Kunstdruck im Designerrahmen

Ein Kunstdruck im Designerrahmen, der das Bildmotiv aufnimmt

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