8 Tipps zur Makrofotografie

Ann-Bettina Schmitz | 12.02.2014

8 Tipps zur Makrofotografie Mit Makrofotografie kannst Du kleine Dinge groß in Szene setzen. Das ist nicht nur etwas für Naturliebhaber, auch architektonische Einzelheiten oder Teile von Maschinen und Geräten sowie Schmuck lassen sich so gut darstellen. Allerdings musst Du bei der Makrofotografie einiges beachten, um wirklich überzeugende Fotos zu erstellen.

Tipp 1:

Wichtig ist, dass Du den richtigen Bildausschnitt wählst. Das Objekt, das Du fotografieren möchtest, sollte einen möglichst großen Teil des Bildes einnehmen. Eventuell kannst Du das nachträglich noch mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms optimieren.

Tipp 2:

Der Hintergrund sollte möglichst monoton sein, um nicht vom eigentlichen Objekt abzulenken. In manchen Fällen kannst Du auch sehr schöne Ergebnisse erzielen, wenn Du dafür sorgst, dass der Hintergrund unscharf ist. Dann hebt sich das Objekt sehr gut hervor. Auch zur Nachbesserung des Hintergrundes kannst Du ein Bildbearbeitungsprogramm verwenden.

Tipp 3:

Da Du bei dieser Art von Aufnahmen oft mit längeren Belichtungszeiten arbeiten musst, ist es sinnvoll, ein Stativ zu verwenden. Sonst bekommst Du sehr schnell verwackelte Bilder.

Tipp4:

Du erreichst plastischere Fotografien, wenn Du das Objekt nicht direkt von vorne, sondern etwas schräg von der Seite fotografierst.

Tipp 5:

Wenn Du draußen Grashalme, Blüten u. ä. fotografierst, kann schon ein schwacher Wind sehr störend sein und zu Bewegungsunschärfe führen. Eine Styroporplatte als Windschutz aufgestellt, schafft hier schnell Abhilfe.

Tipp 6:

Ein kleiner Pinsel sollte immer zu deiner Fotoausrüstung gehören. Mit ihm kannst du vorsichtig Staub entfernen oder auch gezielt Wassertropfen auf ein Objekt aufbringen.

Tipp 7:

Um eine ausreichende Tiefenschärfe zu erzielen, solltest Du mit möglichst kleiner Blende arbeiten. Da durch eine kleine Blende nur wenig Licht einfällt, bedeutet dies, dass Du mit langen Belichtungszeiten arbeiten musst.

Tipp 8:

Deine Fotos wirken dreidimensionaler, wenn Du das zu fotografierende Objekt nicht nur direkt von vorne oder von oben, sondern von der Seite beleuchtest.

Wenn Dir ein paar wirklich gute Fotos gelungen sind, sollten sie natürlich nicht nur im Computer herumliegen. Du könntest dann zum Beispiel folgendes mit ihnen machen:

Makroforotgrafie Glasbild

Sie im Digitaldruckverfahren auf Float Glas drucken lassen.

Makrofotografie Holzbild

Sie in Sprühtechnik auf geweißte Holzbretter aufbringen lassen.

Makrofotografie Leinwandbild

Ein Leinwandbild aus ihnen machen.

Makrofotografie Schlüsselbrett

Sie zu einem Schlüsselbrett verarbeiten

Mehr Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, Dein Foto zu verarbeiten, findest Du im Artgalerie-Bildershop