6 Tipps zur Dekoration mit Bildern

Ann-Bettina Schmitz | 17.02.2014

6 Tipps zur Dekoration mit BildernNatürlich kannst Du ein oder zwei Bilder einfach irgendwo an die Wand hängen. Bei sehr großen Bildern oder bei einem Bild, das Du besonders hervorheben willst, ist das auch gar keine schlechte Idee. Wenn Du aber mehrere Bilder in einem Raum unterbringen willst, lohnt es sich ein bisschen zu planen. Die folgenden Tipps sollen Dir dazu einige Anregungen geben.

Tipp 1: St. Petersburger Hängung

Wenn Du exakt ausgerichtete Bilder nicht magst oder keine Lust hast beim Aufhängen der Bilder lange herum zu zirkeln, könnte diese Art der Bilderaufhängung die Lösung sein. Bilder unterschiedlicher Größen und Rahmungen werden dicht an dicht so an die Wand gehängt, wie es gerade passt. Der Name kommt angeblich daher, dass in vorigen Jahrhunderten die Adligen in St. Petersburg ihre Wände dicht mit Kunstwerken behängten, um zu zeigen, was sie alles besitzen. Damit das gut aussieht, brauchst Du aber schon eine größere Anzahl Bilder.

Tipp 2: In Form hängen

Hierbei hängst Du mehrere Bilder so auf, dass sie eine gedachte geometrische Form, z. B. einen Kreis oder ein Rechteck, ausfüllen. Dazu solltest Du mit einem relativ großen Bild in der Mitte anfangen und die anderen Bilder dann um dieses Zentrum herum gruppieren. Das probierst Du am besten erst mal auf dem Fußboden aus, indem Du die Bilder so hinlegst, wie sie nachher hängen sollen. Abhängig davon, wie Deine Wand beschaffen ist (Farbe, Tapete, Stoff), kannst Du eventuell die Form mit Kreppband auf die Wand kleben oder mit Kreide aufmalen. Aber bitte vorher an einer versteckten Stelle ausprobieren, ob sich das Band bzw. die Kreide rückstandsfrei und ohne Beschädigung der Wand wieder entfernen lässt.

Tipp 3: Auf Kante hängen

Das hast Du bestimmt schon mal irgendwo gesehen. Die Bilder werden in einer Reihe so aufgehängt, dass entweder die Ober- oder die Unterkanten auf einer Linie liegen. Die Bilder können ruhig unterschiedliche Formate haben. Besonders gut sieht das aus, wenn die Bilder einheitlich gerahmt oder alle ungerahmt sind. Wenn das wirklich gut und gekonnt aussehen soll, musst Du hier sehr exakt arbeiten.

Die Linie zur Ausrichtung der Bilder malst Du Dir entweder mit Kreide an die Wand (wenn möglich, siehe Tipp 2) oder Du spannst eine Schnur. Damit die Linie gerade wird, brauchst Du eine Wasserwaage.

Tipp 4: Triptychon-Bilder

Diese Art der Bilder kennst Du vielleicht aus der Kirche. Hierbei ist das Motiv auf drei Bilder verteilt, die mit einem kleinen Abstand nebeneinander aufgehängt werden. Auch bei diesen Bildern sind eine exakte Ausrichtung und ein gleichmäßiger Abstand zwischen den Bildern wichtig.

Tipp 5: Im Raster hängen

Hierbei hängst du entweder vier Bilder in 2 untereinanderliegenden Reihen oder neun Bilder in 3  untereinanderliegenden Reihen auf. Die Reihen hängst du jeweils auf Kante und sorgst für gleichmäßige Abstände zwischen den Bildern. Die Bilder sollten alle das gleiche Format und die gleiche Rahmung haben.

Tipp 6: Bilderleiste

Wenn Du keine Lust hast mit Wasserwaage und Co. exakt zu arbeiten und vielleicht Bilder auch öfter mal austauschen möchtest, bietet sich eine Bilderleiste an. Hierzu hängst Du ein schmales Regalbrett an die Wand, nutzt die Oberseite eines Sideboards oder ein vorhandenes Regal. Darauf kannst Du die Bilder stellen bzw. an die Wand lehnen. Das ist eine sehr einfache und flexible Lösung.

Triptychon-Bild

Triptychon Bild Dekoration

Kunstdruck auf Holzfaserplatte; 2 mal 24,5 x 69,5 cm und 1 mal 49,5 x 69,5 cm

Bilderset 2 x 2 im Raster

Glasbild Dekoration

Glasbilder Dekoartion

Beide Bilder: Digitaldruck auf Float Glas

Dekoration Kunstdruck im Designerrahmen

Kunstdruck im Designerrahmen; 51,4 x 101,4 x 1,6 cm

Leinwandbild Dekoration

Digitaldruck auf Leinen; 40 x 70 x 1,2 cm

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