15 Tipps zur Landschaftsfotografie

Ann-Bettina Schmitz | 14.03.2014

Tipps zur Landschaftsfotografie Der Frühling ist eine schöne Jahreszeit. Alles beginnt wieder zu grünen und zu blühen. Lockt es Dich da auch aus dem Haus? Verspürst Du auch Lust die wiedererwachende Landschaft zu fotografieren? Hier sind einige Tipps, die Dir dabei helfen sollen, wirklich schöne Fotos zu machen.

Tipp 1:

Ein Stativ verhindert das Verwackeln der Bilder bei längeren Belichtungszeiten.

Tipp 2:

Ein Verlaufsfilter schwächt die Helligkeitsunterschiede zwischen einem strahlend blauen Himmel und der Landschaft ab. Bei sehr großen Helligkeitsunterschieden in einem Bild wird es sehr schwierig, die richtige Belichtung für das gesamte Foto zu finden.

Tipp 3:

Ein Graufilter verhindert bei langen Belichtungszeiten eine Überbelichtung des Fotos, indem er die einfallende Lichtmenge reduziert.

Tipp 4:

Ein Polarisationsfilter, auch Polfilter genannt, reduziert die Reflexionen, beseitigt Dunst, steigert den Kontrast und die Farbsättigung. Das beruht darauf, dass der Filter die Reflexionen des blauen Himmels reduziert und die anderen Farben dadurch natürlicher wiedergegeben werden. Am besten wirkt ein Polfilter, wenn das Licht von der Seite einfällt.

Tipp 5:

Bei tief stehender Sonne solltest Du eine Sonnenblende verwenden oder notfalls mit der Hand abblenden.

Tipp 6:

Das Licht ist bei der Landschaftsfotografie von besonderer Bedeutung. Durch das richtige Licht können Stimmungen der Landschaft eingefangen werden. Besonders schöne Aufnahmen lassen sich bei Sonnenauf-, bzw. Sonnenuntergang, machen.

Tipp 7:

Nebelschleier können einem Landschaftsfoto einen ganz besonderen Reiz verleihen. Im Frühling findest Du diese Nebelschleier oft am frühen Morgen, besonders wenn es am Tag vorher geregnet hat.

Tipp 8:

Wasserflächen lassen sich gut zum Komponieren eindrucksvoller Fotos nutzen, wenn sich das fotografierte Objekt im Wasser spiegelt.

Tipp 9:

Wenn Du fließendes Wasser mit einer längeren Belichtungszeit fotografierst, ergeben sich schöne Effekte. Das Wasser bildet dann eine Art Schleier.

Tipp 10:

Die richtige Bildeinteilung macht viel aus. Gut ist eine 1/3 – 2/3 Einteilung. Hierbei nimmt entweder der Himmel 1/3 des Bildes und der Boden 2/3 ein oder umgekehrt.

Tipp 11:

Sehr gut wirken Bilder, die du so komponierst, dass sie drei Ebenen haben: Vordergrund, Mittelteil und Hintergrund. Sie wirken wesentlich plastischer.

Tipp 12:

Gerade im Winter kannst Du gute Gegenlichtaufnahmen machen, speziell, wenn das Licht so einfällt, dass das Objekt einen kompletten Schatten wirft und Du beides auf dem Foto hast.

Tipp 13:

Experimentiere beim Fotografieren mit verschiedenen Positionen. Halte die Kamera in unterschiedlichen Winkeln zum Objekt.

Tipp 14:

Versuche die Perspektive so zu gestalten, dass der Betrachter in das Bild hineingezogen wird.

Tipp 15:

Nutze natürliche Rahmen wie Fenster, Torbögen, Durchgänge und Hecken zur Bildgestaltung.

Hier sind ein paar Beispiele professioneller Landschaftsfotografien:

1/3 - 2/3 Regel

Dieses Bild enthält die 1/3 - 2/3 Regel. Der Himmel nimmt 2/3 des Bildes ein.
40 x 70 cm, Digitaldruck auf Leinen, auf eine Holzplatte aufgezogen.

Der Weg zieht den Betrachter in das Bild hinein

Der Weg zieht den Betrachter in das Bild hinein.
20 cm x 20 cm, Digitaldruck auf Float Glas.

3 Ebenen im Bild

Hier ist ein Beispiel für drei Ebenen im Bild: Das Boot im Vordergrund, das Wasser als Mittelteil und die Felsen im Hintergrund. 50 cm x 50 cm, Digitaldruck auf Float Glas.

Blütenspiegelung

In diesem Bild spiegelt sich der Blütenzweig im Wasser. 30 cm x 30 cm, Digitaldruck auf Float Glas.

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